AWK - Steinbicker, Andrea

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PD Dr. Andrea U. Steinbicker, MD, MPH

Dr. Andrea U. Steinbicker, MD, MPH

Westfälische-Wilhelms-Universität Münster
Universitätsklinikum Münster
Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1 | 48149 Münster
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„Man kann nicht hoffen, die Welt zum Besseren zu wenden, wenn sich der Einzelne nicht zum Besseren wendet. Dazu sollte jeder von uns an seiner eigenen Vervollkommnung arbeiten und sich dessen bewußt werden, daß er die persönliche Verantwortung für alles trägt, was in dieser Welt geschieht, und daß es die direkte Pflicht eines jeden ist, sich dort nützlich zu machen, wo er sich am nützlichsten machen kann.“
Marie Curie

 

Vita
Frau Priv.-Doz. Dr. med. Andrea Steinbicker (Jahrgang 1979) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster. Sie studierte Humanmedizin an der Universität Duisburg-Essen, in Alicante (Spanien), sowie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Nach der Approbation 2004 promovierte sie im August 2005 am Institut für Physiologische Chemie der Universität Duisburg-Essen. Ein berufsbegleitendes Public-Health-Studium schloss Frau Priv.-Doz. Dr. Steinbicker 2008 mit dem Master of Public Health (MPH) ab. Die Masterarbeit absolvierte sie bei der Weltgesundheitsorganisation in Genf (Schweiz). Als Postdoktorandin ging sie als Stipendiatin der DFG von 2009–2011 an das Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School, Boston, USA. Seit Anfang 2015 ist sie Oberärztin am Universitätsklinikum Münster. Sie leitet zusätzlich zu klinischer Tätigkeit die von der DFG geförderte Arbeitsgruppe „Iron Signaling“ und koordiniert die Implementierung von „Patient Blood Management“ am Universitätsklinikum Münster.

Forschung
Für die Bildung von roten Blutkörperchen wird Eisen benötigt. Für eine ausgeglichene Balance des Eisenhaushaltes zwischen Angebot und Bedarf von Eisen sorgt bei intakter Regulation das in der Leber produzierte Hormon Hepcidin. Durch einen Anstieg von Hepcidin entwickelt sich eine Blutarmut (Anämie), durch Hepcidinmangel eine Eisenüberladungsstörung (Hämochromatose). Frau Priv.-Doz. Dr. Steinbicker erforscht die molekularen Grundlagen der Eisenregulation. Murine Modelle der Anämie und Hämochromatose sind in einem Grundlagenforschungslabor etabliert. Patienten mit unklarer Anämie werden auf genetische Mutationen untersucht.<br/>Darüber hinaus leitet sie die Implementierung eines „Patient Blood Management Program“ am Universitätsklinikum Münster, ein multimodales, multidisziplinäres Projekt zur Sicherstellung der Ressource Blut. Dieses Projekt vereint die Grundlagenforschung mit klinisch optimaler Patientenversorgung.

Ausgewählte Publikationen

  • Inhibition of bone morphogenic protein signaling attenuates anemia associated with inflammation. Steinbicker AU, Sachidanandan C, Vonner AJ, Yusuf RZ, Deng DY, Lai CS, Rauwerdink KM, Winn JC, Saez B, Cook CM, Szekely BA, Roy CN, Seehra JS, Cuny GD, Scadden DT, Peterson RT, Bloch KD, Yu PB. Blood. 2011 May 5; 117(18):4915–23. Epub 2011 Mar 10.
  • Perturbation of hepcidin expression by BMP type I receptor deletion induces iron overload in mice. Steinbicker AU, Bartnikas TB, Lohmeyer LK, Leyton P, Mayeur C, Kao SM, Pappas AE, Peterson RT, Bloch DB, Yu PB, Fleming MD, Bloch KD. Blood. 2011. Oct 13; 118(15): 4224–30. Epub 2011 Aug 12.
  • The type I BMP receptor, Alk3, is required for the induction of hepatic hepcidin gene expression by interleukin-6. Mayeur C, Lohmeyer LK, Leyton P, Kao SM, Pappas AE, Kolodziej SA, Spagnolli E, Yu B, Galdos RL, Yu PB, Peterson RT, Bloch DB, Bloch KD, Steinbicker AU. Blood. 2014. Apr 3; 123(14):2261–8. Epub Feb 5.

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