AWK - Gössl, Susanne

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Dr. Susanne Lilian Gössl, LL.M. (Tulane)

Susanne Lilian Gössl

Rheinische Friedrich-Wilhelm Universität Bonn
Institut für Deutsches, Europäisches und Internationales Familienrecht
Adenauerallee 8a | 53113 Bonn
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„Es gibt zwei Arten, die Welt zu betrachten: Als wäre nichts ein Wunder, oder als wäre alles eines. Ich glaube an Letzteres.“
Albert Einstein (zugeschrieben)

 

Vita
Susanne Gössl (Jahrgang 1984) studierte 2003–2010 Rechtswissenschaften in Köln, Neapel und New Orleans (Louisiana) und promovierte 2013 in Köln zu Fragen des anwendbaren Rechts in Internetkonstellationen. Sie absolvierte ihr Referendariat in Hamburg, bei der Weltbank in Washington, D.C., und in Santiago de Chile. Seit 2014 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitandin, seit Juli 2015 Akademische Rätin am Institut für Deutsches, Europäisches und Internationales Familienrecht (Prof. Dr. Nina Dethloff, LL.M.) der Universität Bonn und Dozentin an der Cologne Business School. 2015 wurde sie als Sachverständige im Rechtsausschuss des Bundestags zur Umsetzung der EU-Richtlinie zu alternativer Streitbeilegung in Verbrauchersachen angehört. Weiterhin ist sie Koordinatorin des „Jungen Forums“, eines interdisziplinären Gesprächskreises für Habilitanden in Bonn und Gründerin der Gruppe der Nachwuchswissenschaftler im Internationalen Privatrecht in Deutschland.

Forschung
Susanne Gössl konzentriert sich in ihrer Forschung auf das Internationale Privat- und Verfahrensrecht und die Einflüsse der EU auf nationales Recht. Sowohl im Familien- als auch im Wirtschaftsrecht ergeben sich in internationalen Fällen Spannungen aus der Anwendbarkeit verschiedener nationaler Regelungen und unterschiedlicher Werte- und Wirtschaftsvorstellungen. Die genannten Bereiche unterliegen starkem Wandel, z.B. aufgrund von neuen Online- und Medizintechnologien, welche ethische und politische Fragen wie Lebensbeginn und -ende, Verbraucherschutz und Wirtschaftsförderung, Privatsphäre und Meinungsfreiheit berühren und auf die die Gesetzgeber unterschiedlich reagieren. In grenzüberschreitenden Konstellationen entstehen hier Konflikte zwischen den Rechtssystemen. Die Spannung wird verstärkt durch das EU-Recht, welches solche Friktionen abbauen möchte. Das Recht muss diese doppelte Spannung vermindern und zugleich die kulturellen oder nationalen Eigenheiten jedes Rechts bewahren.

Ausgewählte Publikationen:

  • „Internetspezifisches Kollisionsrecht? – Anwendbares Recht bei der Veräußerung virtueller Gegenstände“ (Dissertation), Baden-Baden 2014.
  • „Italienische Netzverträge (contratti di rete), Niederlassungsfreiheit und anwendbares Recht“ in: RabelsZ (erscheint voraussichtlich 2016).
  • „Materiellprivatrechtliche Angleichung der personenstandsrechtlichen Eintragung bei hinkenden Statusverhältnissen“ in: IPRax 2015, 273–277.

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