AWK - Zlomuzica, Armin

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Jun-Prof. Dr. rer. nat. Armin Zlomuzica

Zlomuzica, Armin

Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Psychologie
Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit
Massenbergstraße 9–13 | 44787 Bochum
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“Nothing in life is to be feared, it is only to be understood. Now is the time to understand more, so that we may fear less.”
Marie Curie

 

Vita
Armin Zlomuzica (Jahrgang 1979) absolvierte sein Psychologiestudium an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wo er 2005 sein Diplom erlangte. Im Anschluss promovierte er am biologisch-medizinischen Forschungszentrum der Heinrich-Heine-Universität über pharmakologische und genetische Modulation des episodischen Gedächtnisses bei Nagern. Als Postdoc arbeitete er in der Heisenberg Gruppe „Verhaltensgenetik und Neuropsychopharmakologie“ sowie am Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum. Im Jahr 2012 erhielt er einen Ruf (primo loco) auf eine Professur für Biologische Psychologie an der Universität Koblenz-Landau. Er blieb jedoch an der Ruhr-Universität Bochum, wo er seit 2014 Juniorprofessor für „Clinical and Behavioral Neuroscience“ ist. Neben seiner Position als Juniorprofessor ist er auch psychotherapeutisch tätig. Seit 2015 zählt er überdies zu den Mitgliedern der Global Young Faculty (Mercator Stiftung).

Forschung
Armin Zlomuzica untersucht die Neurobiologie und Neuropathologie von Lern- und Gedächtnisprozessen. Hierfür entwickelt er spezielle Verhaltensparadigmen, mit denen sowohl basale Formen des Lernens (etwa das Erlernen von Furcht) als auch komplexe, persönliche Lernerfahrungen speziesübergreifend erfasst werden können. Ein wesentliches Ziel seiner Forschungsarbeit ist die Identifikation von genetischen und neurobiologischen Faktoren, die ebenjenen Lern- und Gedächtnisformen zugrunde liegen. Die Übertragbarkeit der Forschungsergebnisse von Tier- auf Humanmodelle spielt hierbei eine zentrale Rolle. Darüber hinaus erforscht er, in welcher Weise Stress und aversive Erfahrungen zu systematischen Modifikationen von Gedächtnisprozessen führen und welchen Beitrag die- se zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Krankheiten leisten. Die dabei gewonnenen Forschungserkenntnisse werden zur Optimierung kognitiv-behavioraler Therapieformen im klinischen Kontext angewandt.

Ausgewählte Publikationen

  • Binder S, Dere E, Zlomuzica A (2015): A critical appraisal of the what-where-when episodic-like memory test in rodents: Achievements, caveats and future directions. Progress in Neurobiology, 130:71-85.
  • Zlomuzica A, Dere D, Binder S, DeSouzaSilva MA, Huston JP, Dere E (2015): Neuronal histamine and cognitive symptoms in Alzheimer’s disease. Neuropharmacology, 15:188-4.
  • Zlomuzica A, Dere D, Machulska A, Adolph D, Dere E, Margraf J (2014): Episodic memories in anxiety disorders: Clinical implications. Frontiers in Behavioral Neurosciences 8:131.

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