AWK - Ale Bachlechner

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Ale Bachlechner

Ale Bachlechner

Rolandstraße 70
50677 Köln
ale.bachlechner@gmail.com

 

„Feminist inquiry is about understanding how things work, who is in the action, what might be possible, and how worldly actors might somehow be accountable to and love each other less violently.
Donna Haraway

 

Vita

Ale Bachlechner, (Jahrgang 1984), studierte von 2004 bis 2010 Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Innsbruck und schloss mit Auszeichnung ab.

Von 2010 bis 2016 studierte sie an der Kunsthochschule für Medien in Köln und machte ihr Diplom mit Auszeichnung bei Prof. Julia Scher und Prof. Phil Collins. Während ihres Studiums an der KHM erhielt sie 2013 den DAAD-Preis für herausragende Lnseistungen ausländischer Studierender und 2014 den Förderpreis für Künstlerinnen.

2016 bekam sie einen Lehrauftrag am Institut für Kunst und Kunsttheorie an der Universität Köln.

2017 wurde sie für das Förderprogramm „Junge Szene“ von der Kunststiftung NRW ausgewählt. Ale Bachlechner realisierte Performances in Deutschland, Österreich, Frankreich, Palästina und dem Libanon, ihre filmischen und installativen Arbeiten wurden u.a. auf der Art Cologne, der Videonale im Kunstmuseum Bonn und international auf zahlreichen Festivals gezeigt.

Sie lebt und arbeitet in Köln.

 

Künstlerische Tätigkeit

Ale Bachlechner ist Performance- und Videokünstlerin und bearbeitet Fragen der realen und medialen Inszenierung von Individuum und Gesellschaft.

Ihre Arbeiten finden sowohl in wissenschaftlichen als auch in künstlerischen Kontexten statt und haben oft theoretische Positionen, alltägliche Gebrauchstexte und popkulturelle Versatzstücke als Ausgangspunkte.

In ihrer Lecture Performance „Don‘t we all?“ (2017) greift sie beispielsweise auf Lehrmittel zur Analyse und Kategorisierung bestehender sozialer Ungleichheit zurück, die sie in einen neuen Kontext der widersprüchlichen, direkten Anrede setzt.

Für ihre partizipative Performance-Installation „This is not a competition“ (2016) hat sie zusammen mit weiteren KünstlerInnen ein Institut mit Coachingräumen, Videotutorials, Broschüren, Körperübungen, Fragebögen und Personal ins Leben gerufen, in dem BesucherInnen eingeladen waren, an ihrer Performance für die Kamera zu arbeiten, und nach ihren persönlichen Strategien im Umgang mit Konkurrenz befragt wurden.

 

Ausgewählte Ausstellungen / Publikationen

  • „THIS IS NOT A COMPETITION“ Performance-Installation, Art Cologne 26. - 29. 4. 2017.„PERFORM!“ Videonale.16 – Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen, Kunstmuseum Bonn, 17. 02. – 02. 04. 2017.

  • „DON‘T WE ALL?“ in Lilian Haberer, Karina Nimmerfall, Mirjam Thomann (Hg.): „Mass Observation 2.0. Situating the Everyday“ Strzelecki Books, Köln, 2017.