AWK - Hohloch, Stephan Alexander

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Jun.-Prof. Dr. Stephan Hohloch

Jun.-Prof. Dr. Stephan Hohloch

Universität Paderborn
Fakultät für Naturwissenschaften Department Chemie
Warburger Straße 100 | 33104 Paderborn
Stephan.Hohloch@upb.de

“There is a theory which states that if ever anyone discovers exactly what the Universe is for and why it is here, it will instantly disappear and be replaced by something even more bizarre and inexplicable. – There is another theory which states that this has already happened.”
Aus „Das Restaurant am Ende des Universums“ von Douglas Adams

Vita
Stephan Hohloch (Jahrgang 1985) studierte Chemie an der Universität Stuttgart und der ETH Zürich und erlangte sein Diplom an der Universität Stuttgart im Jahr 2010. Anschließend schloss er sich der Nachwuchsgruppe um Dr. Biprajit Sarkar an der Universität Stuttgart an, mit der er 2012 an die FU Berlin wechselte und 2014 seine Promotion über Metallkomplexe mit mesoionischen Carbenen auf Basis von 1,2,3-Triazolylidenen und deren Verwendung in der chemischen Katalyse abschloss. Anschließend ging er mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an die University of California, Berkeley und das Lawrence Berkeley National Laboratory, wo er sich unter der Leitung von Dr. John Arnold mit der Koordinationschemie des Urans und Thoriums befasste. 2016 erhielt er einen Ruf an die Universität Paderborn, wo er seit 2017 als Juniorprofessor (W1) tätig ist und eine eigenständige Nachwuchsgruppe leitet.

Forschung
Lange waren die Elemente der Seltenen Erden (Scandium, Yttrium sowie Lanthan bis Lutetium) als „Kuriositäten“ des Periodensystems eingestuft. Heutzutage bilden sie die Grundbausteine fast jeder alltäglichen Technologie, wie Smartphones und Tablets und sind essentiell für nachhaltige Zukunftstechnologien, wie Elektromobilität und Windkraft. Ferner bilden ihre physikalischen, insbesondere ihre magnetischen Eigenschaften, Grundlage zur Entwicklung neuer ergiebigerer Datenspeicher. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, wie wenig wir über die Chemie dieser einzigartigen Elemente wissen. Gerade aufgrund ihrer zunehmenden Anwendung ist es jedoch von enormer Bedeutung, mehr über diese Elemente zu lernen und deren Potential auch in anderen Bereichen der Chemie nutzbar zu machen. Aus diesem Grund befassen wir uns mit der Synthese neuer lanthanoidbasierter Materialien und deren Potential in der chemischen Katalyse sowie zur Aktivierung kleiner Moleküle.

Ausgewählte Publikationen
S. Hohloch*, M.E. Garner, C.H. Booth, W.W. Lukens, C.A. Gould, D.J. Lussier, L. Maron, J. Arnold “Heavy and Guilty: Isolation of a TMTAABased Radical in Uranium-bis-TMTAA Complexes” Angew. Chem. Int. Ed., 2018, accepted, DOI: 10.1002/anie.201810971.

M. E. Garner, B.F. Parker, S. Hohloch, R.G. Bergman, J. Arnold “Thorium metallacycle facilitates catalytic alkyne hydrophosphination” J. Am. Chem. Soc., 2017, 139, 12935–12938.

S. Hohloch, L. Suntrup, B. Sarkar “Arene–Ruthenium(II) and − Iridium(III) Complexes with “Click”-Based Pyridyl-triazoles, Bis-triazoles, and Chelating Abnormal Carbenes: Applications in Catalytic Transfer Hydrogenation of Nitrobenzene” Organometallics, 2013, 24, 7376–7385.