AWK - Letzel, Lea

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Lea Letzel

Lea Letzel

Bonner Str. 20 | 50677 Köln
mail@lealetzel.de

“Art does not exist in itself; it is an outcome of a complex set of relationships between what one is allowed to say, to perceive, and to understand. Events and objects only exist within the fabric of discourse, and are perceived as art, or a revolution in art, only within this fabric.”
Jaques Rancière

Vita
Lea Letzel (Jahrgang 1984) lebt und arbeitet heute in Köln. Ihr Studium am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen hat sie 2012 mit dem szenischen Konzert „I never went south/Ein Konzert“ mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie abgeschlossen. Das Studium der Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien in Köln beendete Letzel mit dem „Konzert für Orgel und Pyrotechnik“ in der Kölner Kunst-Station St. Peter. Seit 2015 ist sie auch zur staatlich geprüften Pyrotechnikerin ausgebildet. 2014 bekam sie das Alumni-Stipendium „Künstlerische Forschung“ der Hessischen Theaterakademie. 2017 war sie Trägerin des Atelierstipendium der Hessischen Kulturstiftung in London. 2018 wurde die Performance A CONCERT/EIN KONZERT mit dem GROUND SUPPORT Preis des NRW Kultursekretariats ausgezeichnet. Für den Herbst 2019 ist Lea Letzel als Stipendiatin des Goethe-Instituts in die Villa Kamogawa in Kyoto eingeladen, um sich dort mit der japanischen Feuerwerkerei auseinanderzusetzen.

Künstlerisches Schaffen

Lea Letzel konzentriert sich in ihrer künstlerischen Arbeit auf die Entwicklung interdisziplinärer szenischer und performativer Formen an den Schnittstellen von Klang und Musik, der bildnerisch – medialen Kunst, des Tanzes und des Raumes. Ihr besonderes Interesse gilt der Darstellbarkeit von Notation im Aufführungskontext, Fragen des Zusammenhangs von Musik und bildender Kunst, innerhalb derer Notation und Score als künstlerische performative Handlungsanweisung gilt. Räumliche Besonderheiten, ihre Plastizität, Ästhetik und Akustik spielen dabei eine wesentliche Rolle. Aufgrund ihres dualen akademischen und künstlerischen Studiums sind die Grenzen zwischen Wissenschaft und Kunst fließend. Geschichte, Theorie, Recherche, künstlerische Praxis und Reflektion sind in ihrer Arbeit untrennbar miteinander verbunden. Ihr Arbeiten werden sowohl im „White Cube“ der bildenden Kunst, als auch in der „Black Box“ des Theaters und im Kontext der Neuen Musik produziert und aufgeführt.

Ausgewählte Ausstellungen / Aufführungen
2018 „Echoes of ´68. Forum Neue Musik“, Deutschlandfunk 2018. Uraufführung der Videopartitur „LINES, INSTRUCTIONS“ durch das Ensemble Ascolta, Kompositionsauftrag Stadt Köln, Komposition: Lea Letzel Gefördert vom Referat für Musik und Deutschlandfunk, Kunststiftung NRW. 03.04.2018, 19.00 h.

2018 „Incendiary Incidents“. Konzertperformance. Konzept und Pyrotechnik, Lea Letzel. In Zusammenarbeit mit Lucy Railton (Cello) und Florian Zwißler (Analoge Synthesizer). Gefördert vom Musikfonds, Stadt Köln Referat für Musik, Hessische Kulturstiftung 11.07.2018 Kunst – Station St. Peter, Köln, 18.00 h.

2017 MAGIC AND MECHANICS, Videopartitur für Heiner Goebbels zum Abschied vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Gießen. Eingespielt vom Ensemble Musikfabrik auf den mikrotonalen Partch- Instrumenten. Veröffentlichtung in „Landschaft mit entfernten Verwandten. Festschrift für Heiner Goebbels.“ (Hg).: Aggermann, Holling, Schulte, Siebert, Siegmund, Stephan. Neophelis Verlag, Berlin, 2018.

Interviews und Beiträge

WDR Tonart über „2 SECOND MANUAL“ im Rahmen von ACHT BRÜCKEN, Autorin: Daniela Ziemann, Sendung vom 09.05.2019

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BR-Klassik, Sendung: Horizonte, Autorin: Leonie Reineke, Sendadatum: 7. Mai 2019. "Brandstiftung und Skateboardtricks - Die Medienkünstlerin Lea Letzel"

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