AWK - Buchwitz, Wolfram

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Dr. Wolfram Buchwitz

war von Januar 2013 bis Dezember 2016 im Jungen Kolleg

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Römisches Recht und Vergleichende Rechtsgeschichte
Adenauerallee 24-42
53113 Bonn

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"The outcome of any serious research can only be to make two questions grow where only one grew before."
Thorstein Veblen

 

Vita
Wolfram Buchwitz (Jahrgang 1980) machte 1999 Abitur und studierte von 2000 bis 2005 Rechtswissenschaften an der Universität Münster. Dabei absolvierte er auch einen Zertifikatskurs im römischen Recht und eine Zusatzausbildung im anglo-amerikanischen Recht. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen im November 2005 vertiefte er seine Ausbildung im römischen Recht, in antiker Rechtsgeschichte und in der italienischen Sprache durch ein achtmonatiges Aufbaustudium an der Universität Rom „La Sapienza“. Im Anschluss daran nahm er im Oktober 2006 seine Forschungstätigkeit an der Universität Bonn auf. Währenddessen nahm er u.a. auch 2008 am Forschungsseminar des CEDANT in Pavia teil und organisierte im März 2010 das „Treffen Junger Romanisten“, einen internationalen wissenschaftlichen Kongress. Im Juni 2011 wurde er promoviert. Von 2010 bis 2012 war er im Rechtsreferendariat, das er im Mai 2012 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. Seitdem ist er als Habilitand wieder an der Universität Bonn tätig.

Forschung

Seine Forschungsgebiete sind das antike römische Recht und die Geschichte des Zivilverfahrensrechts. Das römische Recht fasziniert ihn, weil es sich um die erste wissenschaftlich durchdrungene Rechtsordnung handelt, anhand derer sich die Bedingungen, unter denen Recht entsteht, und die Faktoren, die dafür maßgeblich sind, besonders gut beobachten lassen. Im Rahmen verschiedener Forschungsarbeiten untersuchte er dieses stete Zusammenspiel von rechtlichen Fragen und ihrem geschichtlichen Kontext, darunter auch in seiner Dissertation, die beim internationalen Wettbewerb „Gérard Boulvert“ mit dem Preis des Institut de droit romain der Universität Paris II Panthéon-Assas ausgezeichnet wurde. Für seine Habilitation aus dem Bereich des Zivilverfahrensrechts untersucht er die Geschichte des Schiedsverfahrens. Er analysiert die strukturellen Besonderheiten des Schiedsverfahrens im Vergleich zum ordentlichen Zivilprozess und bewertet diese in ihrer historischen Entwicklung anhand eines funktionalen Vergleichs der verschiedenen Regelungen.

Ausgewählte Publikationen

  • Servus alienus heres – Die Erbeinsetzung fremder Sklaven im klassischen römischen Recht (Dissertation), Böhlau, Wien, Köln, Weimar 2012, XIV, 335 S.
  • Vertragsklauseln und probatio – Anmerkungen zum römischen Bauvertragsrecht, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Romanistische Abteilung (SZ) 126 (2009), 358–386.
  • Die Metamorphose der Ersitzung, in: Kurzbein u.a. (Hrsg.), Jahrbuch Junger Zivilrechtswissenschaftler, Stuttgart 2014, 199-213.

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