AWK - Wagner, Martin Franz-Xaver

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Professor Dr.-Ing. habil. Martin Franz-Xaver Wagner

war von Januar 2007 bis Februar 2010 im Jungen Kolleg

Martin Franz-Xaver Wagner

Jahrgang 1978

"Freiheit in der Forschung besteht darin, dass es jedem erlaubt ist, mehr zu arbeiten als verlangt wird"
Feodor Lynen

Martin Wagner leitet seit Anfang 2010 den Lehrstuhl Werkstofftechnik an der TU Chemnitz. Davor leitete er seit Mai 2007 die Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe "Zwillingsbildung" am Institut für Werkstoffe der Ruhr-Universität Bochum. Er studierte Maschinenbau in Bochum und an der Chalmers University in Göteborg und erhielt den Adam-Opel-Preis 2003 der Fakultät für Maschinenbau für das beste Diplom.

Im Anschluss beschäftigte er sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bochumer Sonderforschungsbereich 459 „Formgedächtnistechnik“ mit den strukturellen und funktionellen Eigenschaften von Formgedächtnislegierungen.

Er promovierte 2005 am Institut für Werkstoffe und wurde mit dem Eickhoff-Preis 2006 für die beste Doktorarbeit an der Fakultät für Maschinenbau ausgezeichnet. Ein Humboldt-Stipendium ermöglichte ihm dann einen einjährigen Aufenthalt an der Ohio State University, wo er sich mit speziellen Verformungsprozessen in Ingenieurswerkstoffen und mit atomistischen Simulationsmethoden befasste.

Seine aktuellen Forschungsinteressen umfassen mechanische Eigenschaften von strukturellen und funktionellen Materialien (Zwillingsbildung, Ermüdung und Hochtemperaturverformung), sowie Verbundwerkstoffe und granulare Materialien. In seinen Untersuchungen wendet er Methoden aus Kristallographie, Metallographie, Mechanik, Festkörperphysik und Thermodynamik an. Dazu gehören auf der experimentellen Seite in-situ-Versuche im Raster- und Transmissions-Elektronenmikroskop, Nanoindentierung und Druckversuche an einkristallinen Säulen im Mikrometerbereich; theoretische und numerische Ansätze schlagen eine Brücke von atomistischen Rechnungen bis zur Kontinuumsmechanik.

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