AWK - Riemenschneider, Markus J.

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Professor Dr. Markus J. Riemenschneider

war von Januar 2009 bis Dezember 2010 im Jungen Kolleg

Markus J. Riemenschneider

Jahrgang 1974

„Was ist das Schwerste von allem? Was dir das Leichteste dünket; Mit den Augen zu seh’n, Was vor den Augen dir liegt.“
Johann Wolfgang von Goethe

Markus J. Riemenschneider ist seit Dezember 2010 Universitätsprofessor und Leiter der Abteilung für Neuropathologie am Universitätsklinikum Regensburg. Er studierte Medizin an den Universitäten Bonn und Düsseldorf und wurde während seines Studiums von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. Bereits in seiner Doktorarbeit, die er am Institut für Neuropathologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf anfertigte und mit dem Prädikat „summa cum laude“ abschloss, befasste er sich mit der Erforschung der molekularen Grundlagen von bösartigen Hirntumoren (Glioblastomen) des Menschen. Hierbei konnte er ein neuartiges Gen identifizieren, das zur Tumorentstehung in Glioblastomen beiträgt.

2004/2005 wechselte Markus J. Riemenschneider mit einem Mildred-Scheel-Stipendium der Deutschen Krebshilfe für eine zweijährige Postdoktorandenausbildung an das Neuroonkologische Labor des Massachusetts General Hospital/Harvard Medical School in Boston, USA. Nach seiner Rückkehr nach Düsseldorf und der Facharztanerkennung für Neuropathologie im Jahr 2008 wurde er mit einem erneuten Stipendium der Deutschen Krebshilfe gefördert, diesmal zum Aufbau einer eigenständigen Nachwuchsarbeitsgruppe im Rahmen des renommierten Max-Eder-Programms. Im Jahr 2010 habilitierte er sich und folgte einem Ruf an die Universität Regensburg.

In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit widmet sich Markus J. Riemenschneider gezielt der Erforschung der molekularbiologischen und funktionellen Grundlagen der Entstehung und Ausbreitung von Glioblastomen, um molekulare Marker zu identifizieren, die eine verbesserte Prognoseeinschätzung sowie neue gezielte Therapieansätze ermöglichen.

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