AWK - Rukzio, Enrico

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Prof. Dr. Enrico Rukzio

war von Januar 2012 bis April 2012 im Jungen Kolleg

Enrico Rukzio

Jahrgang 1977

"Truth is ever to be found in simplicity, and not in the multiplicity and confusion of things."
Isaac Newton

Dr. Enrico Rukzio ist Juniorprofessor an der Universität Duisburg-Essen und leitet dort eine Emmy Noether Nachwuchsgruppe im Bereich der mobilen Mensch-Computer-Interaktion am Ruhr Institute for Software Technology. Er ist seit 2006 als Lecturer an der Lancaster University tätig, wobei er diese Tätigkeit seit Juni 2010 als Nebenbeschäftigung ausübt. Enrico Rukzio hat bis 2006 an der LMU München promoviert und bis 2002 Informatik an der TU Dresden studiert. Er war PC Co-Chair der Konferenz MUM 2010, Tutorial Co-Chair der Konferenz Mobile HCI in 2010/2011 und ist Associate Editor des Personal and Ubiquitous Computing Journals. Er ist Koautor von mehr als 60 begutachteten wissenschaftlichen Beiträgen, welche in Journalen, auf Konferenzen und in Magazinen publiziert wurden. Weiterhin ist er Miterfinder in 6 Patentanmeldungen, von denen schon 2 positiv beurteilt wurden. Seine Forschung wurde bisher von DFG, EU, DOCOMO Euro-Labs, Nokia, EPSRC und NWDA gefördert.

Jun.-Prof. Dr. Rukzio forscht im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion, das ein Teilgebiet der Informatik mit starkem Bezug zur Psychologie ist und Grundlagen für die effektive und effiziente Interaktion des Menschen mit Computern erforscht. Im Bereich der Interaktion mit Mobiltelefonen stellen die Limitierung der Eingabe- und Ausgabemöglichkeiten dieser Geräte, die Interaktion mit Objekten in der Umgebung und die Berücksichtigung des Kontextes und kognitiver Vorgänge wichtige Forschungsprobleme dar. Viele dieser Aspekte können durch mobile Interaktionen mit allgegenwärtigen Benutzungsschnittstellen wie horizontale oder vertikale Displays, die sich in der Umgebung befinden oder vom Nutzer projiziert werden, gelöst werden. Durch diesen Ansatz kann der Nutzer effizienter mit verschiedensten Informationen interagieren, es werden Mehrbenutzerszenarien ermöglicht und die kognitive Belastung des Benutzers kann verringert werden. In diesem Kontext bearbeitet Jun.-Prof. Dr. Rukzio zurzeit drei größere Forschungsprojekte, in denen neuen Interaktionskonzepte und Benutzungsschnittstellen gestaltet, entwickelt und evaluiert werden. Mit Hilfe des Interaktionskonzeptes PhoneTouch ist es dem Nutzer zum ersten Mal möglich, dass er Objekte auf horizontalen oder vertikalen Displays mit dem Mobiltelefon berühren kann, um mit diesen zu interagieren. Im zweiten Projekt werden grundlegende Probleme bei der Interaktion mit Mobiltelefonen mit eingebauten Projektoren erforscht. Im dritten Bereich werden mobile Navigationstechniken auf Basis der Radar-Metapher entwickelt, welche den kognitiven Aufwand beim Navigieren verringern und dem Nutzer erlauben, sich stärker auf die Umgebung zu konzentrieren.

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