AWK - Küpper, Joachim

Übersprungnavigation

Navigation

Inhalt

Klasse für Geisteswissenschaften

Prof. Dr.

Joachim Küpper

Geboren 1952

Korrespondierendes Mitglied seit 2018


Fachgebiet: Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

 

Vita

Joachim Küpper studierte Romanistik und Geschichtswissenschaften an den Universitäten Bochum, Paris und Toulouse. Ab 1977 war er als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Romanische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. 1980 wurde er promoviert, 1987 habilitiert und 1989 an die Bergische Universität Wuppertal berufen. Im Jahr 2000 wechselte er als Professor für Romanische Philologie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an die Freie Universität Berlin. Seit 2007 war Joachim Küpper Gründungsdirektor des „Dahlem Humanities Center“, an dem er bis 2015 wirkte. Von 2003 bis 2010 war er Visiting Associate Professor an der Johns Hopkins University, Baltimore. An der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS), Paris, war er von 2009 bis 2016 als Directeur de recherche invité tätig. Seine Arbeiten wurden mit dem Heinz Maier-Leibnitz Preis, dem Leibniz-Preis und einem ERC Advanced Grant ausgezeichnet. Küpper ist korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften sowie Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften/ Leopoldina und member der American Academy of Arts and Sciences.

 

Forschung

Seit seinem Wechsel an die FU Berlin hat Küpper seine romanistischen Interessen fortentwickelt zu einer Komparatistik, die auch Texte weiterer Sprachen einbezieht – vor allem der englischen, deutschen, griechischen und lateinischen Literatur. Daneben widmet er sich grundlegenden Fragen der Literaturtheorie und der Ästhetik. Küppers Arbeiten zeichnen sich methodisch durch eine singuläre Kombination und wechselseitige Durchdringung von genauer Textinterpretation und theoretischer Reflexion aus. Er verknüpft seine Deutungen mit aktuellen methodischen Debatten, wobei er weithin geltende, als unstrittig betrachtete Annahmen literaturwissenschaftlicher Arbeit in Frage stellt, um in Auseinandersetzung mit ihnen eigene Ansätze zu entwickeln.