AWK - Egger, Oswald

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Klasse der Künste

Professor

Oswald Egger

Geboren 1963

Ordentliches Mitglied seit 2018

 

Insel Hombroich
Minkel 2
41472 Neuss

 


Lyriker

 

Vita

Oswald Egger hat 1992 in Wien ein Studium der Literatur und Philosophie abgeschlossen und ist seit 2011 Inhaber der Professur „Sprache und Gestalt“ an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. 2013 war er für zwei Semester Dozent der Thomas-Kling-Poetikvorlesung an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Er war Mitinitiator und von 1986 bis 1995 Veranstalter der Kulturtage „Lana“ in Südtirol. Von 1989 bis 1998 gab Oswald Egger die Zeitschrift „Der Prokurist“ in der „edition per procura“ heraus.
Seit 2005 lebt und arbeitet der gebürtige Südtiroler auf der ehemaligen Raketenstation der Kultur- und Kunststiftung Insel Hombroich bei Neuss, wo er regelmäßig Lesungen namhafter Schriftsteller, Lyrikertreffen sowie Symposien zu aktuellen Themen der Poesie und der Künste veranstaltet.

 

Werk

Oswald Egger verfasst hauptsächlich Lyrik, die neben den Veröffentlichungen als Einzeltiteln auch in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften publiziert wurden. Seine Gedichte wurden ins Französische, Englische, Niederländische, Schwedische, Ungarische, Slowenische und Arabische Sprachen übersetzt. Er erhielt bedeutende Auszeichnungen: 2000 den Clemens-Brentano-Preis, 2007 den Peter-Huchel-Preis, Oskar Pastior-Preis 2010, und 2017 den Georg-Trakl-Preis für Lyrik. Sein literarisches Werk ist im weitesten Sinne der Lyrik zuzurechnen, doch umfasst es auch poetologische Essays und musikbegleitende Texte.

Einzeltitel (Auswahl)
„Val di Non“. Suhrkamp, Berlin 2017.
„Harlekinsmäntel und andere Bewandtnisse“. Matthes & Seitz, Berlin 2017.
„Euer Lenz“. Pros., Suhrkamp, Berlin 2013.
„Die ganze Zeit“. Suhrkamp, Berlin 2010.
„Diskrete Stetigkeit. Poesie und Mathematik“. Suhrkamp, Berlin 2008.

Libretti/Wort-und-Musik-Projekte (Auswahl)
Linz und Lunz, Hörspiel 2013(Regie Iris Drögekamp) – Karl Sczuka-Preis 2013
Ohne Ot und Jahr, Hörspiel 2010 - (Regie Iris Drögekamp) – Karl Sczuka-Preis 2010
„tuning, stumm“. Literatur als Radiokunst im ORF-Kunstradio. Uraufführung 18. Juli 2004.
„wort für wort (geraum)“. Musik: Antoine Beuger. 2003, Donaueschinger Musiktage.