AWK - Spies, Werner

Übersprungnavigation

Navigation

Inhalt

Klasse der Künste

Prof. Dr. Dr. h.c. mult.

Werner Spies

Werner Spies

*1. April 1937 in Tübingen

Ordentliches Mitglied seit 2010

31, Avenue de Lattre de Tassigny
92340 Bourg la Reine

Hauptfachrichtung

Kunsthistoriker, Romanist, Journalist, Kunstvermittler und Museumsdirektor

Werdegang

Werner Spies, Prof. Dr. Dr. h.c. mult., 1937 in Tübingen geboren, ist Kunsthistoriker, Romanist, und ehemaliger Museumsdirektor. Er lebt und arbeitet in Paris. Spies studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Romanistik in Wien, Tübingen und Paris und promovierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zu den Collagen von Max Ernst.

Er publizierte zahlreiche Monographien zur Kunst des 20. Jahrhunderts, kuratierte unter anderem Ausstellungen zum Surrealismus, zu Max Ernst und Pablo Picasso und schreibt seit 1964 regelmäßig für die FAZ. Der international renommierte Kunstwissenschaftler hat maßgeblich zum deutsch-französischen Kulturaustausch beigetragen und hat das Werk bedeutender Avantgardekünstler nicht nur in Deutschland, sondern auch international bekannt gemacht. In den Jahren 1975 bis 2002 hatte Werner Spies den Lehrstuhl für Kunst des 20. Jahrhunderts an der Kunstakademie Düsseldorf inne. Von 1997 bis zum Jahr 2000 war er als erster Deutscher Direktor des Musée National d'Art Moderne, Centre Georges Pompidou in Paris. Dort organisierte er bereits 1978 die bedeutende Ausstellung Paris-Berlin. Während seiner Zeit als Direktor betreute er die Schauen "Max Ernst, sculptures, maisons, paysages" im Jahr 1998, "Picasso sculpteur" im Jahr 2000 und "La Révolution surréaliste" im Jahr 2002.

Werner Spies ist Vorsitzender des Stiftungsrates und des Kuratoriums der Stiftung Max Ernst in Brühl und in dieser Eigenschaft auch Mitinitiator für das am 4. September 2005 in Brühl eröffnete Max-Ernst-Museum, das sich seit dem 1. Juni 2007 in der Trägerschaft des Landschaftsverbandes Rheinland befindet. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und seit 2010 der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.

nach oben