AWK - Völker, Cornelius

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Klasse für Künste

Professor

Cornelius Völker

Geboren 1965

Ordentliches Mitglied seit 2018

 

Kunstakademie Münster
Leonardo-Campus 2
48149 Münster
Telefon +49 (0)251 8361 033
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Maler

 

Vita

Cornelius Völker studierte an der Kunstakademie Düsseldorf von 1989 bis 1995 bei A. R. Penck und Dieter Krieg, bei dem er 1994 Meisterschüler war. Von 1991 bis 1992 nahm er das Stipendium der Cité Internationale des Arts Paris in der französischen Hauptstadt wahr. In der Zeit von 1993 bis 1995 verfasste er - gemeinsam mit vier weiteren Freunden- das Buch, führte Regie und produzierte den Spielfilm „Die Hermannsschlacht“, der in deutschen Programmkinos und bei Filmfestivals gezeigt wurde. 1996 erhielt er das Graduiertenstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1997 das Max Ernst-Stipendium der Stadt Brühl und 1998 das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunst und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen.
Seit 2005 ist Cornelius Völker Professor für Malerei an der Kunstakademie Münster. Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Düsseldorf.

 

Werk

Von der riesigen Schokoladentafel zum kleinformatigen Meerschweinchen, von Teebeuteln, Badeschlappen und Küchentüchern bis hin zu Halbfiguren, die sich Pullover über den Kopf ziehen oder in Feinripp daherkommen – für Cornelius Völker gibt es kein alltägliches Motiv, das er nicht in ein veritables Gemälde verwandeln würde. Die dabei in allen Varianten erprobte Farbe bildet die bewusst fragwürdig gewählten Gegenstände dieser Malerei nicht nur ab, sondern stellt sich dabei in all ihren Möglichkeiten auch selbst aus. Völkers Kunst ist eine Gratwanderung zwischen den Polen Abstraktion und Gegenstand, zwischen Malerei und Mimesis, zwischen Thema und Komposition – eine Malerei die konzeptuell in hohem Maße anspruchsvoll und medial selbstreflexiv ist und gleichzeitig mit größter Lust an Farbe agiert.
1997 erhielt der aus dem fränkischen Kronach stammende Maler den Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Düsseldorf, zwei Jahre später den Bergischen Kunstpreis des Museums Baden, Solingen, und 2004 den Lingener Kunstpreis. Seit 1991 ist Cornelius Völker an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland beteiligt: 2016 in der Kunsthalle Münster, 2015 in der Kunsthalle Emden, 2014 im dänischen Esbjerg Kunstmuseum, 2012 in der von der Heydt-Kunsthalle Wuppertal, 2011 im Museum Villa Stuck München sowie in internationalen Galerien im In- und Ausland.