Die Deutschen Inschriften des Mittelalters
Vorsitzender der Kommission:
Prof. Dr. Klaus-Peter Wegera
Leiter der Arbeitsstelle:
- Prof. Dr. Theo Kölzer
Wissenschaftliche Mitarbeiter:
- Dr. Helga Giersiepen
- Dr. Sonja Hermann
- Dr. Ulrike Spengler-Reffgen
Anschrift:
Arbeitsstelle Inschriften der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften
Konviktstraße 11
53113 Bonn
Telefon: 02 28 / 73 51 61
Telefax: 02 28 / 73 37 78
E-Mail: inschriften[at]uni-bonn.de
Internet: Die deutschen Inschriften des Mittelalters
Im Rahmen des von den deutschen und österreichischen Akademien der Wissenschaften getragenen Inschriftenunternehmens (DI) erfasst und bearbeitet die Bonner Arbeitsstelle die Inschriften des Landes Nordrhein-Westfalen vom 6. bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts.
Ziel ist es, die erhaltenen wie auch die bereits verlorenen, nur indirekt überlieferten Inschriften auf Grabdenkmälern, Glocken, an Gebäuden und Denkmälern, auf Fenstern, Gemälden, liturgischem Gerät und Gewändern oder Alltagsgegenständen möglichst vollständig zu erfassen und, um einen umfassenden Kommentar, zahlreiche Abbildungen und mehrere Register ergänzt, kritisch zu edieren. Allein für den Landesteil Nordrhein wurden bislang über 6.000 Inschriftenträger erfasst.
Die Inschriften der Stadt Aachen und des Aachener Domes wurden 1992 und 1993 publiziert, die von Minden 1998, die Bonner Inschriften im Jahr 2000 und die Inschriften von Lemgo 2004. In Arbeit ist die Publikation der Inschriften der Städte Köln, Siegburg, Düsseldorf, Essen (mit Kloster Werden) und Xanten.
Inschriften stellen eine wichtige Quelle für die historische, philologische, theologische, kunsthistorische und volkskundliche Forschung dar. Sie sind aber in ihrem Bestand stark gefährdet. Insbesondere sind in den letzten Jahrzehnten durch Umwelteinflüsse und den Verzicht auf rettende Gegenmaßnahmen viele Steininschriften, die den bei weitem größten Teil der inschriftlichen Denkmäler bilden, beschädigt oder gänzlich zerstört worden. Die fotografische Sicherung gefährdeter Denkmäler ergänzt deshalb die editorische Arbeit. Beide gemeinsam dienen der Dokumentation wichtiger Zeugnisse menschlichen Lebens und Denkens vergangener Jahrhunderte.






