AWK - Forschung

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Spitzenforschung mit langem Atem

Langzeitprojekte von herausragender Bedeutung

Es gehört zu den traditionellen Aufgaben jeder Akademie der Wissenschaften und der Künste, dass sie langfristige Forschungsvorhaben durchführt und betreut. Schon die Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen hatte in den 1950er-Jahren verschiedene Vorhaben konzipiert und angeregt, die sich in der Folge zu selbständigen Großforschungseinrichtungen entwickelt haben, darunter sind zum Beispiel das Forschungszentrum Jülich oder das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ein geisteswissenschaftliches Forschungsprojekt (Papyrus-Edition) wurde bereits 1954 in Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln eingerichtet.

Mit der Umwandlung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung in die Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften war auch eine Erweiterung der von der Akademie zu betreuenden Projekte geboten. Durch die damaligen beiden Klassen wurde ein Programm aufgestellt, das eine gewisse Zahl von Forschungsvorhaben vorsah und das im Laufe der Jahre realisiert wurde. Das Land Nordrhein-Westfalen bewilligte der Akademie die Mittel für eine größere Zahl von Projekten, die durch die Gemeinschaftsfinanzierung aufgrund der Bund-Länder-Rahmenvereinbarung eine feste finanzielle Basis erhielten.

Da die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste im Unterschied zu anderen Akademien keine selbstständigen Arbeitsstellen unterhält, schließt sie mit den Universitäten, an denen die Projekte angesiedelt sind, Verträge, durch die die wissenschaftliche und finanzielle Verantwortung der Akademie und die infrastrukturelle Unterstützung durch die Universitäten gesichert sind.