AWK - Reallexikon für Antike und Christentum

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Prof. Dr. Georg Schöllgen, Leiter der Forschungsstelle
Auf einen Blick
  • Beginn: 1976
  • Laufzeit: voraussichtlich bis 2016
  • Ziel: Erforschung der Entstehung des Christentums in der antiken Welt
  • Leiter: Prof. Dr. Georg Schöllgen
  • Standort: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Kontakt: E-Mail schreiben
  • Informationsbroschüre: ansehen
  • Webseite (extern): besuchen

Reallexikon für Antike und Christentum

Die Wurzeln des Christentums

Das Akademievorhaben „Herausgabe des Reallexikons für Antike und Christentum (RAC) und des Jahrbuchs für Antike und Christentum (JbAC)“ erforscht die Entstehung der spätantik-christlichen Kultur.

Konkret soll die Frage beantwortet werden: Wie wurde aus der vielschichtigen, keineswegs einheitlichen antiken Kultur, die sich seit hellenistischer Zeit in der Mittelmeerwelt entwickelte, die spätantik-christliche der folgenden Jahrhunderte? Die Bedeutung dieser Fragestellung ergibt sich aus der Tatsache, dass diese spätantik-christliche Kultur eine Vorstufe der mittelalterlichen und damit zum Teil der heutigen bildet.

Was uns heute als natürlicher Bestandteil der christlich geprägten europäischen Kultur erscheint, hat oft einen ganz anderen Ursprung. Das Forschungsprojekt stellt unabhängig von konfessionellen und weltanschaulichen Standpunkten die wechselseitigen Einflüsse von jüdischer, paganer (heidnischer) und christlicher Antike dar, aus denen sich in der Spätantike eine neue Kultur entwickelt. Dabei kommen nicht nur Erscheinungen des religiösen Lebens, theologische Begriffe und Vorstellungen zur Sprache, sondern viel umfassender auch die wesentlichen Bereiche von Staat, Gesellschaft, Recht, Wirtschaft, Kunst, Literatur und Wissenschaft.

Das Reallexikon für Antike und Christentum (RAC) dient als Hilfsmittel und zeichnet sich durch eine umfassende, gleichzeitig dicht geschriebene und verständliche Darstellung der Forschungsergebnisse aus. Ausführliche Diskussionen von Thesen, die Behandlung der Forschungsgeschichte und die Aus- breitung aller erarbeiteten Materialien finden dagegen im Jahrbuch für Antike und Christentum (JbAC) ihren Platz.