AWK - Herausgabe der Acta Pacis Westphalicae

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Inhalt

  • Laufzeit: Seit 1977; wird in das Institut für Historische Friedensforschung überführt
  • Leitung: Prof. Dr. Maximilian Lanzinner
  • Standort: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Publikationen: Übersicht ansehen
  • Webseite (extern): besuchen

Herausgabe der Acta Pacis Westphalicae

Der Westfälische Friedenskongress

Der von 1643 bis 1649 in Münster und Osnabrück tagende europäische Friedenskongress versuchte einen "Universal-Frieden" innerhalb des Kontinents herbeizuführen – und scheiterte am fortgeführten Krieg zwischen Spanien und Frankreich. Doch erreichten die etwa 300 Diplomaten, die an der Spitze von 140 Delegationen 194 große, mittlere, kleine und kleinste Mächte vertraten – ein Bild, dass an heutige Plenarsitzungen der Vereinten Nationen erinnert – am Ende des Westfälischen Friedenskongresses drei Friedensschlüsse von sehr großer geschichtlicher Bedeutung:

  • der Friede vom 30. Januar 1648 zwischen Spanien und den Generalstaaten,
  • der Frieden 24. Oktober 1648 des Kaisers und des Reichs mit Frankreich und mit Schweden
  • und die Beendigung des Dreißigjährigen Krieges.

Das Forschungsprojekt befasst sich mit der kritische Edition der bei diesen langen und verwickelten Verhandlungen entstandenen Akten des Westfälischen Friedenskongresses und bildet damit einen wichtigen Grundlagen-Beitrag der deutschen Geschichtswissenschaft zur Friedensforschung und zugleich zur Geschichte der internationalen Beziehungen Europas und der Verfassung des alten Reiches.

Bisher sind 31 Bände der Acta Pacis Westphalicae erschienen; der Umfang der Gesamtedition wird über 50 Bände betragen.

Zur Zeit finanziert die NRW-Akademie die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin.