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Aktuelle Nachrichten

04.05.2017

Ausstellungseröffnung: „Eine Nation im Werden“. Architektur der Westsahara am 04.05.2017

Welche Räume baut sich eine Nation im Exil? Die Westsahara, am äußersten Westen von Afrika gelegen, ist seit über 40 Jahren von Marokko besetzt. Das Volk der Sahrawis lebt seitdem im Algerischen Grenzgebiet in Flüchtlingslagern, die sie selbst aufgebaut haben. In den Lagern entstanden Räume der Bildung, des Handels, des Wohnens und der Erholung, die in dieser besonderen Situation eine Alltäglichkeit erzeugen. Darüber hinaus wurden die Lager benutzt um ein politisches System im Exil aufzubauen. Architektur und Städtebau werden bewusst von den Flüchtlingen genutzt, um einen Prozess der gesellschaftlichen Emanzipation auszulösen. Die Ausstellung zeigt mit großen Wandteppichen, Fotos, Karten und Kurzfi lmen diese einzigartige Raumproduktion einer Flüchtlingsnation. mehr


03.04.2017

Prof. Dr. Gerhard Erker zum Ehrenmitglied der Chemischen Gesellschaft Japans ernannt

Professor Gerhard Erker vom Organisch-Chemischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Mitglied der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin, wurde in Würdigung seiner herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Chemie zum Ehrenmitglied der Chemischen Gesellschaft Japans (Chemical Society of Japan, CSJ) ernannt. Diese hohe Ehrung wurde am 17. März 2017 im Rahmen einer Feierstunde in Tokyo beim CSJ-Frühjahrsmeeting durch den Präsidenten der Japanischen Chemischen Gesellschaft, Professor Hisashi Yamamoto, vorgenommen. Die Chemical Society of Japan hatte bis dahin nur 15 Ehrenmitglieder aus dem Ausland. Professor Erker ist erst das zweite CSJ-Ehrenmitglied aus Deutschland. mehr


27.03.2017

Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2017 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik ausgezeichnet

Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, Mitglied der Klasse für Geisetswissenschaften, ist für ihr Buch "Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit" (Verlag C.H.Beck) mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2017 ausgezeichnet worden. In der Begündung der Jury heisst es: "Barbara Stollberg-Rilingers große Biographie über die Habsburgerin ist tatsächlich bahnbrechend: Zum einen rückt sie eine der bedeutenden Gestalten in der europäischen Geschichte endlich in das ihr gebührende Licht. Und dieses Licht ist postmodern, so wie sie es selber formuliert. Sie sucht nicht die geheime Wurzel, den Generalschlüssel zur Person, so wie es viele Autoren oft genug versuchen und sich dabei selber täuschen. mehr


24.02.2017

Mitglied des Jungen Kollegs wird mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2017 ausgezeichnet

Junior-Professorin Dr. med. Ute Scholl, Universitätsklinikum Düsseldorf, erhält in diesem Jahr den Heinz Maier Leibnitz-Preis und damit die wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Der von der DFG und dem BMBF vergebene Preis ist mit 20.000 Euro dotiert, er wird am 3. Mai 2017 in Berlin an vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftler vergeben. Ute Scholls Forschungen zur Hypertonie trugen maßgeblich dazu bei, jene hormonellen Degenerationsvorgänge zu verstehen, die zu sekundärer Hypertonie mit Folgen wie kardialer Durchblutungsstörung oder Schlaganfall führen, so die Begründung des Auswahlausschusses. Ute Scholl ist seit 2016 Mitglied des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste; sie war im vergangenen Jahr stellvertretende Sprecherin des Kollegs.mehr


16.02.2017

Bericht WDR Lokalzeit Düsseldorf: Tony Cragg "Must be"

Bericht der WDR Lokalzeit Düssedlorf über Transport und Aufstellung der Skulptur "Must be" von Tony Cragg im Garten der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste am 10.02.2017mehr


20.01.2017

Feierliche Aufnahme von 8 neuen Kollegiaten in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste – 100. Mitglied und 10. Jahrgang

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat mit einer feierlichen Festveranstaltung acht neue Mitglieder in das Junge Kolleg aufgenommen. Im Rahmen des „Konzertes zum Neuen Jahr“ am 17.01.2017 begrüßte Akademiepräsident Professor Dr. Wolfgang Löwer vor über 400 Gästen die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. In diesem Jahr kommen die neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten aus den Wissenschaftsstandorten Aachen, Bielefeld, Bonn, Duisburg-Essen, Köln und Münster.mehr


20.01.2017

Professor Dr. Gerd Heusch, Mitglied der Klasse NM, erhält Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat Professor Dr. Gerd Heusch mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde im Museum Kunstpalast in Düsseldorf vergab die Ministerpräsidentin diese herausragende Auszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen und würdigte den Einsatz und die Leistungen aller Ordensträgerinnen und Ordensträger. Die Laudation von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Wortlaut: „Lieber Herr Prof. Heusch, vor gut vier Jahren sind wir uns schon mal bei einer Ordensverleihung begegnet. Damals konnte ich Ihnen das Bundesverdienstkreuz am Bande überreichen. Ihre Verdienste sind seitdem nicht geringer geworden. Im Gegenteil: Sie helfen uns weiter dabei, besser zu verstehen, wie Herzinfarkte behandelt und hoffentlich sogar vermieden werden können.mehr


13.01.2017

Konzert zum Neuen Jahr und Aufnahme der neuen Mitglieder des Jungen Kollegs am 17.01.2017 um 18:00 Uhr

Das Neujahrskonzert der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste ist auch der feierliche Rahmen für die Aufnahme der neuen Mitglieder des Jungen Kollegs. In diesem Jahr werden acht neue Mitglieder aufgenommen. Ziel des Jungen Kollegs ist es, hervorragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Nordrhein- Westfalen und damit die Spitzenforschung der Zukunft zu fördern. Die maximal 30 Mitglieder des Jungen Kollegs, in das 2015 erstmalig auch ein junger Künstler aufgenommen wurde, werden fachlich, finanziell und ideell unterstützt. mehr


13.01.2017

Ausstellung "Mischa Kuball: public preposition (Materialsammlung)" vom 20.2. – 30.3.2017

„public preposition“ – so die Bezeichnung einer Gruppe von Werken, Interventionen, Projekten und Performances, mit denen Mischa Kuball in den vergangenen Jahrzehnten an vielen verschiedenen Orten hinterfragt hat, was an welchem Ort unter welchen Bedingungen unter Öffentlichkeit zu verstehen ist und wie sich diese konstituiert. Die Zusammenführung der über all die Jahre einzeln entstandenen Arbeiten in einer Werkgruppe zeigt den grundsätzlichen Widerspruch des Öffentlichen: das Öffentliche ist vermeintlich uneingeschränkt, die Öffentlichkeit aber wird über eine künstlerische Intervention als Ereignis immer faktisch begrenzt. Seit 2007 ist Mischa Kuball Professor an der Kunsthochschule für Medien, Köln und seit 2015 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. mehr


22.12.2016

„Vielfalt wissenschaftlicher Karrieren - Risiko oder Chance? Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland“ - Umfrage und Stellungnahme der AG Hochschulpolitik des Jungen Kollegs

Auf jede vakante Professur in Deutschland kommen heute sechs Nachwuchswissenschaftler und zusätzlich eine mindestens genauso große Anzahl weiterer Bewerber. Im Rahmen dieser – durchaus notwendigen – Bestenauslese wird eine Vielzahl von Nachwuchswissenschaftlern für den Beruf des Hochschullehrers ausgebildet, erreicht diese Position jedoch letztendlich nicht. Dies wirft die gesamtgesellschaftliche Frage auf, ob diese Ausbildungsinvestition optimal eingesetzt wird und welche alternativen Karrieremöglichkeiten sich für diejenigen Nachwuchswissenschaftler ergeben, die nicht auf eine Professur berufen werden.mehr


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