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14.08.2013

Stratmann wird neuer Präsident der Max-Planck-Gesellschaft

Professor Dr. Martin Stratmann wird ab 2014 neuer Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Dies beschloss der Senat der MPG auf der diesjährigen Hauptversammlung in Potsdam. Stratmann ist bereits seit 2005 ordentliches Mitglied der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften der NRW-Akademie.

Martin Stratmann

© MPG/Axel Griesch

Der 59-Jährige Chemiker wird das Amt im Rahmen der 65. Hauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft im Juni 2014 von Professor Dr. Peter Gruss übernehmen. Dieser stand der MPG seit elf Jahren vor. Martin Stratmann ist damit der erste Präsident der MPG aus den Reihen der ordentlichen Mitglieder der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.

Stratmann widmete ein Großteil seiner bisherigen wissenschaftlichen Karriere dem Wissenschaftsstandort NRW. Nach seinem Studium der Chemie an der Ruhr-Universität Bochum promovierte er am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf. Nach einem Forschungsstipendium in den USA kehrte Stratmann an das Max-Planck-Institut für Eisenforschung zurück. Dort leitete er von 1987 an die Arbeitsgruppe für Korrosionsforschung. 1992 folgte die Habilitation an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Von 1994–2000 hatte Stratmann den Lehrstuhl für Korrosion und Oberflächentechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne. Seit 2000 forscht er als Direktor und Wissenschaftliches Mitglied wieder am Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf.