AWK - Detailansicht Presse

Übersprungnavigation

Navigation

Inhalt

04.09.2013

„Tag des offenen Denkmals“ am 08.09.2013

Besuchen Sie die Akademie der Wissenschaften und der Künste und lernen Sie das „Haus der Wissenschaften“ kennen. Neben Führungen durch das Gebäude, zeigen verschiedene Forschungsprojekte Ihre Arbeiten. Dabei können Sie Sterne gucken in der Atacama Wüste, die Ausgrabungsstätte Didyma erklärt bekommen, eine wissenschaftliche Spurensuche antreten oder auch Inschriften des Mittelalters entziffern. Musikbeispiele der Robert-Schumann-Forschungsstelle runden das Programm ab. Geöffnet von 11.00 bis 17.00 Uhr

Weiteres Programm:
11.30 und 13.30 Uhr Führungen durch das Haus der Wissenschaften;
13.00 und 15.00 Uhr Vortrag mit Musikbeispielen in der Robert-Schumann-Forschungsstelle von Dr. Michael Beiche;
Ab 13.00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, soweit der Vorrat reicht.

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste
ist eine Gelehrtenvereinigung und pflegt den Gedankenaustausch unter den Mitgliedern. Sie betreut zurzeit 18 Forschungsprojekte, fördert im Jungen Kolleg bis zu 30 junge Wissenschaftler und gibt u.a. wissenschaftliche Publikationen heraus. Öffentliche Veranstaltungen bieten eine Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit.

Zum Gebäude
Der Architekt Hans Schwippert hatte 1960 beim Bau des Gebäudes die Intention »die Nachbarschaft von Wissenschaft und Werkstatt« auszudrücken. Den lang gestreckten, zweigeschossigen Baukörper entwickelte er aus einer Stahlbetonrasterkonstruktion: Rückseitig ist dieser zum Florapark offen und raumhoch verglast. Die übrigen Bereiche wurden ganz oder in Brusthöhe mit schwarzem Eifelbasalt und Goldfolie verkleidet.


Im Kern enthält das Gebäude zwei doppelgeschossige Säle: Den Kongresssaal für 400 Personen und einen kleineren Diskussionssaal. Die Wände der beiden Säle bestehen aus offenen Holzkästen, die eine ausgezeichnete Akustik verbreiten. Beide Säle sind durch ein umlaufendes großzügiges Raumband umschlossen. Mittels gläserner Schiebewände lässt sich dieser „Umraum“ unterteilen und den jeweiligen Ereignissen – mal Foyer, mal Wandelgang, mal variable Garderoben und Bewirtungsfläche – anpassen.
Das Haus der Wissenschaften wurde 2002 unter Denkmalschutz gestellt.