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05.05.2014

Ausstellung "Siegfried Anzinger: Terrakotta 2014" eröffnet

Siegfried Anzinger stellt einen ganz aktuellen Ausschnitt seiner bildhauerischen Werke in dieser eigens für die Akademie der Wissenschaften und der Künste konzipierten Ausstellung vor. Die Ausstellung kann im Foyer der Akademie vom 9. Mai bis 27. Juni 2014, montags bis freitags von 12.00 - 17.00 Uhr besichtigt werden.

Siegfried Anzinger, geboren 1953 in Weyer (Oberösterreich), studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Er ist seit 1997 ordentlicher Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und zählt zu den wichtigsten Malern der Gegenwart. Zahlreiche Einzelausstellungen (z.B. Albertina Wien, Kunstmuseen in Basel und Bonn sowie Kunsthalle Hamburg), bedeutende Gruppenausstellungen (z.B. documenta 7 und Biennale Venedig), etliche Publikationen und Ehrungen (unter anderem der Österreichische Staatspreis) belegen die Anerkennung, die Anzinger gefunden hat.

Die häufig vorgenommene Zuordnung als „einer der Begründer der so genannten Neuen Wilden“ ist nicht nur im Hinblick auf sein heutiges Lebensalter, sondern vor allem bei einer angemessenen Würdigung seines umfangreichen und großen Werks trügerisch und eher irreführend. Hinter der scheinbar spielerischen Spontanität, Lockerheit und Unmittelbarkeit seiner Malerei, seiner Themen und seines Farbauftrags mit vielen ironischen, auch parodistischen – jedenfalls von Humor getragenen – Zügen stecken erkennbar nachdenkliche Ernsthaftigkeit, weitreichende Kenntnisse – vor allem, aber nicht nur der Kunstgeschichte – und gedankliche Tiefe. Seine Werke erzählen und regen den Betrachter zu eigenen Fortsetzungen der Geschichten, zu Assoziationen und Schlussfolgerungen an. Nicht so bekannt sind seine bildhauerischen Werke. Einen ganz aktuellen Ausschnitt dieses wichtigen Teils seiner Arbeit stellt Anzinger in dieser eigens für die Akademie der Wissenschaften und der Künste konzipierten Ausstellung vor.

Siegfried Anzinger lebt und arbeitet seit 1982 in Köln. Er ist seit 2008 Mitglied des Österreichischen Kunstsenats und seit 2013 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.