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12.08.2014

08.09.2014, 15:00 Uhr: Latein in den Schulsprachen. Universitäre Erfahrungen und Vorschläge

Dass Lateinlehrer Latein können sollten, ist unbestritten. Diskussionen gibt es dagegen darüber, ob es sonst noch für zukünftige Lehrer an weiterführenden Schulen sinnvoll ist, Lateinkenntnisse zu erwerben. Gegenwärtig beschäftigt eine solche Diskussion die für Bildungs- und Wissenschaftsfragen zuständigen Ministerien Nordrhein-Westfalens. Überlegt wird, ob die bisher gültigen Latinumsvoraussetzungen für Lehramtsstudenten moderner Fremdsprachen wie Englisch oder Französisch gänzlich aufgehoben und die Lateinanforderungen für Geschichte und Philosophie verringert werden sollten.

Die Klasse für Geisteswissenschaften der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste hat bereits in einem Memorandum dringend vor einem solchen Abbau der Lateinerfordernisse gewarnt. Über den speziellen Anlass hinaus aber scheint es geboten, einmal darüber zu informieren, welche Funktion das Lateinische für die wissenschaftliche Durchdringung gerade von Sprachen hat. Die Veranstaltung widmet sich diesem Thema, und zwar unter Konzentration auf die wichtigsten Schulsprachen.

Programm

Begrüßung 15.00 Uhr
Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt, Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

Vom Nutzen nachantiken Lateinlernens: Historisches und Statistisches
Prof. Dr. Wolfgang Dieter Lebek, Köln

Latein im Studium der Germanistik (M.A. und M.Ed.)
Prof. Dr. Klaus-Peter Wegera, Bochum

Pause 16.30–16.45 Uhr

Who needs Latin? Die Rolle der lateinischen Sprache im Anglistikstudium
Prof.’ in Dr. Martina Häcker, Siegen

Latein im Studium der Romanistik
Prof. Dr. Franz Lebsanft, Bonn

Abschlussdiskussion ca. 18.00 Uhr
Podiumsdiskussion mit allen Referenten
Moderator: Prof. Dr. Dr. Klaus Rosen, Bonn

Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein.