AWK - Detailansicht Presse

Übersprungnavigation

Navigation

Inhalt

05.04.2016

Publikationen: Drei Neuerscheinungen

Zwei Vorträge von Professor Dr. phil. Hans Rothe („Entstehung, Blüte und Niedergang der Osteuropawissenschaft“ und „Über Geschmack“), sowie ein Sammelband des Jungen Kollegs mit Studien und Interviews zu Kreativität in Wissenschaft und Kunst („Neues finden – Neues schaffen") sind in den Publikationsreihen der Akademie neu erschienen.

Hans Rothe: Entstehung, Blüte und Niedergang der Osteuropawissenschaft am Beispiel der Slavischen Philologie in deutschsprachigen Ländern.
Erschienen in der Reihe: Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste - Vorträge: Geisteswissenschaften Band: 448
1. Aufl. 2016, 42 Seiten, kart., ISBN: 978-3-506-78431-5, EUR 11.90 / CHF 15.60

Online kaufen

Informationen zum Buch
Die großen Begründer der Slavischen Philologie waren Slaven aus der Habsburgischen Monarchie: ein Tscheche, zwei Solvenen und ein Kroate; hinzukommt, als vielleicht bedeutendster, ein Deutscher. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde auch Literaturforschung einbezogen. Dann brachten zwei neue Schulen eine Enthistorisierung der Wissenschaft: die Vorlesungen über „linguistiqúe générale“ von F. de Saussure vor 1918 und die sog. "formale Schule" in Russland nach 1912. Alles danach war eine Folge dieser Enthistorisierung.

 

Hans Rothe: Über Geschmack. Seine Gültigkeit und seinen Verfall in slavischen Literaturen und anderswo. Erschienen in der Reihe: Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste - Vorträge: Geisteswissenschaften Band: 447
1. Aufl. 2016, 49 Seiten, kart., ISBN: 978-3-506-78430-8, EUR 12.90 / CHF 16.90

Online kaufen

Informationen zum Buch
Geschmacksdenken scheint heute einerseits ungültig geworden, anderseits der Geschmacksbegriff dennoch unentbehrlich geblieben zu sein. Der Vortrag fragt nach den Gründen. Er belegt zunächst die Übertragung des Begriffs auf andere Erscheinungen des Lebens im 19. Jahrhundert, besonders im politischen Denken. Er zeigt sodann die Wurzeln für die neue Zeit in Frankreich im 16. und 17. Jh., die weitere Ausbildung in England und Deutschland vor 1800, behandelt dann seine Entwicklung in der Slavia allgemein, sodann besonders bei Tschechen, Polen und Russen, jeweils von der Aufklärung im 18. Jh. bis zur Moderne im 20. Jh.

 

Dominik Höink, Christian Hornung und Anne Sanders (Hg.): Neues finden – Neues schaffen. Studien und Interviews zu Kreativität in Wissenschaft und Kunst.
Erschienen in der Reihe: Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste - Junges Kolleg
1. Aufl. 2016, 186 Seiten, 3 s/w Abb., kart., ISBN: 978-3-506-78188-8, EUR 23.90 / CHF 30.30

Online kaufen

Informationen zum Buch
Wissenschaftler und Künstler befinden sich gleichermaßen auf der unentwegten Suche nach „Neuem“. Der Band versammelt Studien zum Thema Kreativität in Kunst und Wissenschaft, deren Spektrum vom kreativen Umgang mit religiösen Diskursformen im Judentum über die Mathematik bis hin zu Medizin, Musik, Recht und Kirchengeschichte reicht. In Interviews im zweiten Teil geben vier Mitglieder der Nordrhein-Westfälischen Akademie Einblick in die Bedeutung von Kreativität für ihr wissenschaftliches oder künstlerisches Schaffen.