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11.11.2016

"115 Jahre Nobelpreis. Exzellenz in den Wissenschaften heute" am 17. 11. 2016, 18.30 Uhr

Jedes Jahr in der ersten Oktoberwoche fiebern viele Ärzte und Naturwissenschaftler auf der ganzen Welt der Verkündung der Nobelpreise für Physiologie oder Medizin, Chemie und Physik entgegen. Seit mehr als hundert Jahren gilt der Nobelpreis als der weltweit renommierteste Wissenschaftspreis. Im Rahmen einer internationalen Fachtagung zur Konstruktion und Kommunikation wissenschaftlicher Exzellenz werden Ihnen an diesem Abend renommierte Forscher die diesjährigen Preisträger aus ihren jeweiligen Fachgebieten vorstellen. Anschließend nimmt Sie ein ehemaliges Mitglied des Nobelkomitees mit auf eine Zeitreise zu Höhepunkten aus der Nobelpreisgeschichte.

Veranstaltungsort: Haus der Universität, Schadowplatz, Düsseldorf

Einlass nur auf Einladung!

Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hans Hatt, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Lehrstuhl für Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum, erläutert die Forschung des japanischen Zellbiologen Yoshinori Ohsumi. Dieser forscht zu Prozessen in den Zellen, der sogenannten Autophagie, der "Selbstverdauung" der Zellen, und erhielt dafür den Nobelpreis 2016 für Medizin.

Prof’in Dr. Christel Marian, Lehrstuhl für Theoretische Chemie und Computerchemie der Heinrich-Heine-Universität, stellt die drei Molekularforscher Jean-Pierre Sauvage (Frankreich), James Fraser Stoddart (USA) und Bernard Feringa (Niederlande) vor. Sie haben "extrem kleine molekulare Maschinen" entwickelt, die wie künstliche Muskeln funktionieren. Dafür wurden sie mit dem Nobelpreis 2016 für Chemie ausgezeichnet.

Prof. Dr. Metin Tolan, Lehrstuhl für Experimentelle Physik und Prorektor Finanzen der Technischen Universität Dortmund, erklärt die theoretischen Arbeiten der drei britischen Nobelpreisträger für Physik: David Thouless, Duncan Haldane und Michael Kosterlitz. Sie haben seltsame und ungewöhnliche Zustände von Materie wie Supraleiter untersucht.

Ein besonderer Höhepunkt wird der Festvortrag in englischer Sprache des ehemaligen Mitglieds des Nobelpreiskomitees, Prof. Dr. Dr. h.c. Erling Norrby, sein. Er unternimmt eine Zeitreise zu den Höhepunkten der Nobelpreisgeschichte. In seinen bislang drei umfangreichen Büchern über die Geschichte des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin konnte er auf die Originalakten des Nobelkomitees für Physiologie oder Medizin, einschließlich der Nominierungen und Gutachten über einzelne Kandidaten, zurückgreifen.

 

Eine Kooperationsveranstaltung des Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin und dem Haus der Universität der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste