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17.01.2018

Aufnahme von 7 neuen Kollegiaten in das Junge Kolleg

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat mit einer feierlichen Festveranstaltung sieben neue Mitglieder in das Junge Kolleg aufgenommen. Im Rahmen des „Konzertes zum Neuen Jahr“ am 16.01.2018 begrüßte Akademiepräsident Professor Dr. Wolfgang Löwer vor gut 400 Gästen die sechs Nachwuchswissenschaftler und eine Künstlerin.

v.l.n.r.: Jan-Markus Kötter, Markus Richter, Tobias Beck, Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen, Lennart Gilhaus, Ale Bachlechner, Andrea Alberti, Matthias Heinz, Akademiepräsident Wolfgang Löwer

In diesem Jahr kommen die neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten aus den Standorten Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf und Köln.

 

Seit 2007 wurden bisher insgesamt 113 Kollegiatinnen und Kollegiaten aufgenommen. Die Aufnahme in das Junge Kolleg gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordrhein-Westfalen.

 

 

 

 

Die neuen Kollegiatinnen und Kollegiaten

Geisteswissenschaften

Dr. Lennart Gilhaus
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Geschichtswissenschaft

Dr. Jan-Markus Kötter
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Geschichtswissenschaften

 

Naturwissenschaften und Medizin

Dr. Andrea Alberti
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Angewandte Physik

Dr. Tobias Beck
RWTH Aachen, Institut für Anorganische Chemie

 

Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften

Jun.-Prof. Dr. Matthias Heinz
Universität zu Köln, Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Personalwirtschaftslehre

Jun.-Prof. Dr.-Ing. Markus Richter
Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Maschinenbau

 

Künste

Ale Bachlechner
Performance- und Videokünstlerin, Köln

 

 

Das Junge Kolleg

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in NRW wurde im Jahre 2006 das Junge Kolleg gegründet, anfangs mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Mercator und seit 2014 getragen durch das Land Nordrhein-Westfalen. In das Junge Kolleg können bis zu 30 herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen für jeweils vier Jahre berufen werden. Im Jahr 2015 ist zum ersten Mal auch ein Künstler in das Junge Kolleg berufen worden.

 

Im Jungen Kolleg wird den Mitgliedern eine interdisziplinäre Plattform zum Austausch und zur gemeinsamen Erarbeitung kritischer Bewertung gesellschaftlich relevanter Fragen geboten. Die maximal 30 Nachwuchs­wissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler werden fachlich, finanziell und ideell unterstützt. Sie erhalten bis zu vier Jahre lang ein jährliches Stipendium in Höhe von 10.000 Euro und nehmen am Akademie-Leben teil. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Jungen Kolleg sind – zusätzlich zur Promotion – heraus­ragende wissenschaftliche Leistungen an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Nordrhein- Westfalen.

 

Die Mitglieder dürfen bei ihrer Aufnahme in das Kolleg nicht älter als 36 Jahre sein und noch keine unbefristete Hochschullehrerstelle innehaben. In Arbeitsgruppen, die interdisziplinär angelegt sind, befassen sich die Mitglieder des Jungen Kollegs mit Themen wie Hochschulpolitik, Risikowahrnehmung, Erinnerung, Migration, Unschärfe und E-Learning. Bisher erschienen zehn Publikationen zu Themen wie „Sicherheit und Krise“, „Biometrie“, „Ewige Jugend“ oder „Alter und Gesellschaft“. Die ehemaligen Mitglieder des Jungen Kollegs sind zum überwiegenden Teil heute als Professorinnen und Professoren an Hochschulen in ganz Deutschland tätig.