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Archiv - Nachrichten

27.06.2017

Akademientag am 7.7.2017 in Heidelberg: Umbruch, Aufbruch, Vielfalt - Die Reformation und ihre Wirkungen

Der Akademientag, die Gemeinschaftsveranstaltung der acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen Akademien, widmet sich in diesem Jahr dem Thema "Umbruch, Aufbruch, Vielfalt - Die Reformation und ihre Wirkungen" und findet am 7. Juli 2017 in der Universität Heidelberg statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Expertinnen und Experten aus den Akademien diskutieren in Vortrags- und Diskussionsrunden Fragen zur Vielfalt und Einheit der Reformation in Deutschland, Europa und weltweit. Wie sehr prägte Luther die deutsche Sprache? Welche kulturellen Auswirkungen hat die Reformation bis heute? Und wie hat sich die Musik in der Reformationszeit gewandelt?mehr


26.06.2017

Macht und Ohnmacht in der Demokratie. Kooperationsveranstaltung der Demokratiestiftung der Universität zu Köln und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste am 12.07.2017, 17:00 Uhr

Umfragen zur Idee der Demokratie als Staatsform zeigen über viele Jahre hohe Zustimmungsraten in der Deutschen Bevölkerung. Deutlich kritischer und unzufriedener urteilen die Befragten allerdings in Bezug auf die Frage, wie die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland tatsächlich funktioniert. Kompetenzverschiebungen von der nationalstaatlichen Ebene auf die Ebene supranationaler Institutionen haben zur Folge, dass wesentliche Entscheidungen jenseits demokratisch legitimierter Akteure getroffen werden – Finanzkrise und Globalisierung gelten hier als Auslöser einer ganzen Reihe von Problemen –; dies führt zu zunehmender Entfremdung zwischen den Bürgern und den politischen Funktionsträgern.mehr


14.06.2017

Eröffnung des neuen Papyrus-Portals am 19. Juni 2017 in Köln

Mit der Eröffnung des neuen Papyrus-Portals ist ein wichtiges Etappenziel bei der Umstellung der Erschließung und Edition der Kölner Papyrus-Urkunden auf digitale Verfahren erreicht worden. Die von der Nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste geförderte Digitalisierungsmaßnahme innerhalb des Langzeitvorhabens wird gemeinsam von der Arbeitsstelle für Papyrologie, Epigraphik und Numismatik und dem Cologne Center for eHumanities (CCeH) am Institut für Altertumskunde vorangetriebenen.mehr


12.05.2017

Ausschreibung für das Junge Kolleg Jahrgang 2018 + Zusatzausschreibung für Künstlerinnen und Künstler. Bewerbungsschluss: 23. Juni 2017

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat ein Junges Kolleg als Förderprogramm für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen eingerichtet. Die Mitglieder werden für jeweils vier Jahre berufen, um sie durch die Aufnahme persönlich und sichtbar auszuzeichnen, um sie in ihrer Forschungsarbeit ideell und finanziell zu fördern und um ihnen eine interdisziplinäre Plattform für die Auseinandersetzung mit freigewählten forschungs-, bildungs- und gesellschaftspolitischen Themen zu bieten. Für den Jahrgang 2018 werden Plätze sowohl für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, als auch für Künstlerinnen und Künstler ausgeschrieben.mehr


12.05.2017

Ausstellung "Plagiat? Luthers Bibelübersetzung und die katholischen Bibelausgaben der Reformationszeit"

Die Ausstellung kann im Foyer der Akademie vom 6. bis zum 29. Juni 2017, montags bis donnerstags von 12.00 –17.00 Uhr besichtigt werden. 1522 übersetzte Martin Luther das Neue Testament ins Deutsche. Das „Septembertestament“ wurde ein großer Erfolg. Als Reaktion erschienen gleich drei katholische Ausgaben: Das Neue Testament von Hieronymus Emser 1527, die Bibel von Johannes Dietenberger 1534 und von Johann Eck 1537.mehr


09.05.2017

Jahresfeier der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste am 10.5.2017

Jahresbericht des Präsidenten, Verleihung des Karl Arnold-Preise, Aufnahme der neuen Mitglieder, Festvortrag von Prof. Dr. Rudolf Schieffer: Dreierlei Völkerwanderungen. Zum Vortrag: Der Begriff Völkerwanderung, der neuerdings häufiger in der politisch-publizistischen Alltagssprache begegnet, kennzeichnet in der Geschichtswissenschaft traditionell einen breiten Zeitraum zwischen Altertum und Mittelalter, der 1. das Eindringen von „Völkern“ germanischer Sprache in den Westen des zerbrechenden Römerreichs (4.-6. Jh.), 2. die Ausbreitung islamischer Araber im Orient und in Nordafrika bis nach Spanien (7./8. Jh.) und 3. die Expansion der skandinavischen Wikinger/Waräger über die Nordsee und die Ostsee hinweg ins übrige Europa (9.-11. Jh.) mit sich brachte. mehr


03.04.2017

Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Pehnt "Haltepunkt oder Durchgangsschleuse. Der Platz in moderner und nachmoderner Stadtplanung." am 06.04.2017 um 18:00 Uhr

Dass der städtische Platz seine früheren Aufgaben verloren hat, fiel schon Camillo Sitte, dem österreichischen Stadtplaner, 1889 auf: „Das Volksleben zieht sich seit Jahrhunderten stetig, hauptsächlich aber in neuester Zeit, von den öffentlichen Plätzen zurück.“ Öffentlichkeit ist nicht mehr die Öffentlichkeit des Stadtraums. Kommunikation läuft nicht mehr über physische Kontakte zwischen Personen, sondern bedient sich körperlich unsichtbarer Technologien. Public Viewing im weitesten Sinne ist eigentlich alles, was auf europäischen Plätzen noch los ist. Ist es ein Zufall, dass für den umschlossenen Platz innerhalb der Städte eine Renaissance versucht wird, wo außerhalb der Städte die Unorte der Distribution, der Service-Zentren, der Firmen-Outlets, des online-Versandhandels sich mehr und mehr Flächen erobern?mehr


23.03.2017

Vortragsveranstaltung: 500 Jahre Reformation am 23.03.2017

Die Reformation, die 1517 von Wittenberg ihren Ausgang nahm und mit der Zeit zur Spaltung der westlichen Christenheit führte, hat das neuzeitliche Erscheinungsbild Deutschlands und ganz Europas geprägt. Es entstanden zwei lange rivalisierende Konfessionskulturen mit neuen religiösen Ausdrucksformen und eine dualistische Reichsverfassung mit politisch-militärischen Konsequenzen, aber auch ein Pluralismus des Denkens, der in Reaktion auf den Zwiespalt zum modernen Toleranzgedanken verholfen hat. Ein Theologe, ein Historiker, ein Germanist und ein Jurist werden aus ihrer Sicht verschiedene Aspekte dieses Wandels beleuchten.mehr


06.03.2017

Symposium des Jungen Kollegs: "Wahrnehmung von Risiken – ein interdisziplinärer Dialog" am 06.03.2017, 16:00 Uhr

Der Begriff des Risikos ist allgegenwärtig: von den oft genannten „Risiken und Nebenwirkungen“ über die Atomkraft-Debatte bis hin zu risikobehafteten Entscheidungen der Weltpolitik. Vielleicht leben wir, so die Diagnose des im Jahre 2015 verstorbenen Soziologen Ulrich Beck, gar in einer „Risikogesellschaft“. Was aber bedeutet „Risiko“? So vielfältig der Begriff in den verschiedenen Disziplinen auch gebraucht wird, ergeben sich doch Gemeinsamkeiten. Debatten über „Risiko“ sind meist gekennzeichnet durch unterschiedliche Herangehensweisen bezüglich der Objektivität und Subjektivität sowie des Wissens und des Unbekannten. Risiko ist vor allem das, was als Risiko von dem Individuum oder der Gesellschaft wahrgenommen wird. Es unterliegt Konjunkturen und Tabus sowie historischen und kulturellen Veränderungen. Gibt es dennoch Wege hin zu einem rationalen Umgang mit Risiken? mehr


30.01.2017

"Kunst und Öffentlichkeit. Über das sich wandelnde Verhältnis von öffentlichen Räumen". Symposium und Eröffnung der Ausstellung "Mischa Kuball: public preposition (Materialsammlung)" am 16.02.2017

Im Zentrum der Veranstaltung stehen Fragen zu dem sozialen Wandel im urbanen Kontext, zur Ortsspezifik und der grundsätzliche Begriff des Öffentlichen selbst. Dient die Kunst im öffentlichen Raum der Vermittlung von kulturellen Werten, fast schon ein Bildungsangebot a la „Kunst für alle!“ oder dient sie eher der Imageförderung einer Kommune? Wie werden die örtlichen, technischen und baulichen Vorgaben und Gegebenheiten einbezogen und berücksichtigt? Wie kann Kunst im öffentlichen Raum in Zeiten von knappen Haushaltskassen funktionieren? Wie sehen Künstler den Umgang, die Zukunft und die Möglichkeiten der Kunst im öffentlichen Raum? Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Fragen wie diese gestellt, aufgegriffen und in einer Podiumsdiskussion transdisziplinär diskutiert. mehr


09.01.2017

Übersicht "Wissenschaftliche Klassensitzungen im 1. Halbjahr 2017" erschienen

Die Übersicht der Wissenschaftliche Klassensitzungen und Akademieveranstaltungen für alle Klassen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste im 1. Halbjahr 2017 ist erschienen. Hier finden sich alle Klassensitzungen bis einschließlich Juni 2017.mehr


12.12.2016

Ausstellungseröffnung „Clara und Robert Schumann im internationalen Kinderbuch“ am 12.12.2016 um 17:00 Uhr

Über das Künstlerpaar Clara und Robert Schumann gibt es viel zu erzählen. Nicht nur, weil beide zu den wichtigsten Musikerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts gehörten, sondern auch, weil die Lebensgeschichten der beiden besonders interessant, schicksalsträchtig und vielseitig sind. Aus ihren Tagebüchern und Briefen wissen wir viel über ihr Leben, ihre Gedanken und Gefühle, so dass ihre gemeinsame Geschichte uns ganz nah zu stehen scheint, als würden wir sie selbst miterleben. Und dabei ist sie so spannend wie ein gutes Buch.mehr


12.12.2016

Ausstellung „Clara und Robert Schumann im internationalen Kinderbuch“ vom 13.12.2016 bis 27.01.2017

Die Ausstellung „Clara und Robert Schumann im internationalen Kinder- und Jugendbuch“ kann im Foyer der Akademie vom 13. Dezember 2016 bis zum 27. Januar 2017, montags bis donnerstags von 12.00 – 17.00 Uhr besichtigt werden (an und zwischen den Feiertagen bleibt die Ausstellung geschlossen).mehr


02.12.2016

Luhmann in der Kultur. Fernwirkungen eines Theoretikers. Projektvorstellung „Niklas Luhmann -Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses“ am 08.12.2016 um 17:00 Uhr

Niklas Luhmann (1927 - 1998) war einer der bedeutendsten Soziologen des 20. Jahrhunderts. In einem einzigartigen Forschungsprojekt hat er über einen Zeitraum von mehr als dreißig Jahren eine universale Theorie entwickelt, die beansprucht, die moderne Gesellschaft in ihren Struktur- und Funktionsprinzipien zu beschreiben. Dieses Werk, das seinen Niederschlag in einer Vielzahl von Publikationen gefunden hat, ist nicht nur wissenschaftlich herausragend, sondern hat auch in vielfacher Weise Eingang in die unterschiedlichsten Bereiche der Gesellschaft gefunden.mehr


18.11.2016

Wissen als Risiko. Wissen-schafft den Menschen ab? 8. interdisziplinäres Forum aller Klassen am 18.11.2016 um 15:00 Uhr

Im öffentlichen Diskurs wird seit geraumer Zeit häufig von der ‚Wissensgesellschaft‘ gesprochen, einem Begriff , der zunächst meist mit positiver Aussagekraft versehen wird. Moderne Gesellschaften werden zunehmend durch die Ressource ‚Wissen‘ und dementsprechende Forschungsergebnisse geprägt. Fortschritte für Mensch und Gesellschaft werden nicht zuletzt daran gemessen. Auf der anderen Seite entwickeln wissenschaftliche Resultate aber sowohl Eigendynamiken als auch Befürchtungen und Gefahren. mehr


18.11.2016

Aktuelle Perspektiven für die Medizin. Öffentliche Veranstaltung der Klasse NM am 1.12.2016 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Aktuelle Perspektiven für die Medizin ... ist ein fast zeitloser Titel für eine Überschrift. Und es deutet sich Anmaßung an, wenn aus der Gegenwart in die Zukunft von Technologien geschaut wird. Dieser Blick ist häufig mit der Erweckung von Hoffnungen verbunden oder gar mit in der Medizin so vermittelten und verstandenen Heilsversprechen. Gerade deshalb sollen Wertigkeit und Perspektiven der Erforschung von Genom und Genetik für den individuellen Patienten diskutiert werden. mehr


18.11.2016

Kolloquium aus Anlass der Eröffnung des Editionsprojekts Averroes und die arabische, hebräische und lateinische Rezeption der aristotelischen Naturphilosophie

und Gründung einer Ibn Tibbon Research Unit for arabic and jewish Philosophy am Thomas-Institut der Universität zu Köln. 02.12.2016, 13:00 Uhr, Ort: Universität zu Köln, Neuer Senatssaalmehr


11.11.2016

"115 Jahre Nobelpreis. Exzellenz in den Wissenschaften heute" am 17. 11. 2016, 18.30 Uhr

Jedes Jahr in der ersten Oktoberwoche fiebern viele Ärzte und Naturwissenschaftler auf der ganzen Welt der Verkündung der Nobelpreise für Physiologie oder Medizin, Chemie und Physik entgegen. Seit mehr als hundert Jahren gilt der Nobelpreis als der weltweit renommierteste Wissenschaftspreis. Im Rahmen einer internationalen Fachtagung zur Konstruktion und Kommunikation wissenschaftlicher Exzellenz werden Ihnen an diesem Abend renommierte Forscher die diesjährigen Preisträger aus ihren jeweiligen Fachgebieten vorstellen. Anschließend nimmt Sie ein ehemaliges Mitglied des Nobelkomitees mit auf eine Zeitreise zu Höhepunkten aus der Nobelpreisgeschichte. mehr


03.11.2016

Vortrag von Professorin Dr. Andrea Rapp: "Aspekte eines nachhaltigen Forschungsdaten-Lebenszyklus" am 9. November 2016 um 18 Uhr

Der Vortrag findet im Rahmen des Workshops „Nachnutzung und Nachnutzbarkeit der Forschung im Akademienprogramm“ der Arbeitsgruppe „eHumanities“ statt. Die Hochschulrektorenkonferenz sieht eine zentrale strategische Herausforderung für die Hochschulen darin, „die strukturellen Voraussetzungen für ein effizientes, den gesamten Lebenszyklus der Daten (Erzeugung, Verarbeitung, Speicherung, Erschließung und Archivierung) umfassendes Forschungsdatenmanagement zu schaff en“ (HRK-Empfehlung v. 13.05.14). Forschungsdaten sind die wichtigsten Ressourcen der modernen digital gestützten Wissenschaft, denn sie sind Ergebnis forschender Erschließung und Voraussetzung weiterer Forschung gleichermaßen.mehr


03.11.2016

Gruppenausstellung vom 31.10. bis 2.12.2016: Mikro Makro – Das Große im Kleinen entdecken.

Erstmalig werden zum Forschungstag des Jungen Kollegs rund 30 Arbeiten von elf Mitgliedern der Klasse der Künste der Öffentlichkeit präsentiert. Es handelt sich zumeist um Auflagenwerke aus den Bereichen der Druckgrafik, Fotografie und Skulptur. Mit Arbeiten von Siegfried Anzinger, Rozbeh Asmani, Tony Cragg, Katharina Fritsch, Candida Höfer, Jürgen Klauke, Mischa Kuball, Markus Lüpertz, Marcel Odenbach, Gregor Schneider, Peter Weibel. Öffnungszeiten: 31. Okt. — 2. Dez. 2016 Mo – Do, 12 – 17 h Eintritt frei. mehr


30.09.2016

Navid Kermani erhält Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung

Der deutsch-iranische Schriftsteller und Publizist Navid Kermani, seit 2015 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, erhält den diesjährigen Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung. Matthias Naß, Juryvorsitzender und Internationaler Korrespondent der ZEIT: „Navid Kermani ist ein Brückenbauer zwischen Islam und Christentum, ein kritischer Geist und zugleich ein Versöhner zwischen den Kulturen. In einer politisch und gesellschaftlich schwierigen Situation ist er zu einer moralischen Instanz geworden.“ Die Preisübergabe findet am 4. Dezember 2016 im Hamburger Schauspielhaus statt. Die Laudatio auf Navid Kermani wird Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, halten.mehr


15.09.2016

Leo Brandt-Vortrag am 5.10.2016: Sicherheit und Unsicherheit im Internet der Dinge. Vortragender: Prof. Dr.-Ing. Christof Paar, Bochum

Als Teil unserer Informationsgesellschaft entsteht aktuell das Internet der Dinge (IoT - Internet of Things). Hierbei sind nicht mehr nur gewöhnliche Rechner vernetzt, sondern Myriaden von Alltagsgeräten – von Haushaltsgeräten über Autos bis hin zu medizinischen Implantaten. Hierdurch ergeben sich für Bürger und Unternehmen viele neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle. Allerdings kommt den Sicherheitsaspekten im IoT auch eine besondere Bedeutung zu. Beispielsweise haben Computerviren in dem ABS-System eines Fahrzeugs oder in einem Herzschrittmacher ein gänzliches anderes Schadenspotential als Viren auf einem Laptop. In dem Vortrag werden einige Schutzmaßnahmen und potentielle Schwachstellen auf dem Gebiet der IoT-Sicherheit vorgestellt. Eine Herausforderung im Internet der Dinge ist es, extrem kostengünstige Sicherheitslösungen zur Verfügung zu stellen. Als ein Fallbeispiel wird gezeigt, wie sogenannte lightweight Cryptography, d.h. Chiffren im Sub-Cent-Bereich, neue Sicherheitslösungen ermöglichen. Als Beispiel für die Gefahren im Bereich des Internet der Dinge wird auf das Thema der Hardware-Trojaner, d.h. auf gezielt eingebaute Sicherheitslücken, eingegangen. Diese Problemstellung hat nicht zuletzt durch die Enthüllungen von Edward Snowden eine große Bedeutung bekommen. mehr


15.09.2016

Unbekannte Objekte? Das mittelalterliche Europa und sein Umgang mit fremden Kulturen. Vortrag von Prof. Dr. Andrea Stieldorf am 13.10.2016

Die Vortragsveranstaltung findet im Rahmen der 14. Internationalen Fachtagung für mittelalterliche und frühneuzeitliche Epigraphik, die vom 12.-14. Oktober 2016 in den Räumlichkeiten der Akademie tagt, statt. Im Rahmen der Fachtagung für mittelalterliche und neuzeitliche Epigraphik stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen Forschungsergebnisse vor, die durch die Auswertung historischer Inschriften gewonnen wurden. Inschriftliche Spuren des Zusammenlebens verschiedener Kulturen werden ebenso beleuchtet wie Beispiele für die bewusste Übernahme „fremder“ oder „exotischer“ Text- und Schriftelemente.mehr


15.09.2016

Forschungstag des Jungen Kollegs am 28.10.2016 „Das Große im Kleinen entdecken? Herausforderungen und Potenziale im Wechsel der Maßstäbe“

Vom Leben in der Familie bis zur Globalisierung, vom Elementarteilchen bis zur Gravitationswelle, unsere Welt ist geprägt von Phänomenen und Prozessen, die auf unterschiedlichsten Skalen ablaufen, und die Forschende in den verschiedenen Disziplinen mit unterschiedlichen Maßstäben untersuchen. Der Forschungstag beschäftigt sich mit dem Wechsel von Skalen und den damit verbundenen Perspektiven in verschiedenen Forschungskontexten. mehr


01.09.2016

Trauer um Prof. Dr. Reinhard Selten

Der Nobelpreisträger Prof. Dr. Reinhard Selten ist - wie erst jetzt bekannt wurde - am 23. August im Alter von 85 Jahren in Posen (Polen) verstorben. Er leitete von 2006 bis 2014 im Rahmen des Akademienprogramms das Forschungsprojekt „Rationalität im Lichte der experimentellen Wirtschaftsforschung" und war seit 1983 ordentliches Mitglied der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Im Jahr 1994 erhielt er als erster und bisher einziger Deutscher den Ökonomie-Nobelpreis.


15.08.2016

„Deutsche Inschriften des Mittelalters“ - Band Düsseldorf erschienen

Das Akademievorhaben „Die Deutschen Inschriften des Mittelalters“ erfasst, kommentiert und editiert die noch erhaltenen oder überlieferten Inschriften des Landes Nordrhein-Westfalen aus den Jahren 500 bis 1650 nach Christus. Das interdisziplinäre Forschungsteam analysiert eine Vielzahl unterschiedlicher Inschriftenträger. Dazu gehören Grabdenkmäler, Glocken, Gebäude und Denkmäler, Fenster, Gemälde, liturgische Geräte und Gewänder oder Alltagsgegenstände. Mehr als 6000 Inschriften konnten auf diese Weise in Editionsbänden dokumentiert und Wissenschaftlern und Laien zugänglich gemacht werden. Jetzt ist der Band für die Stadt Düsseldorf erschienen.mehr


11.07.2016

Trauer um Prof. Dr. Manfred J. M. Neumann

Professor Dr. rer. pol., em. Manfred J. M. Neumann

Der ehemalige Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, Professor Dr. rer. pol., em. Manfred J. M. Neumann ist am 09.07.2016 gestorben. Prof. Neumann war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2006 Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität Bonn. Er war seit 1999 ordentliches Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, von 2001 - 2005 Vizepräsident und Sekretar der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und von 2006 bis 2010 Präsident der Akademie.


15.06.2016

Podiumsdiskussion zur Ausstellung "Stadt der Räume. Modelle und interdisziplinäre Überlegungen zu den Räumen der Stadt" am 30.06.2016 um 17:00 Uhr

Die Stadt und ihre Architektur stehen seit dem „spatial turn“ um 2000 im Mittelpunkt des Interesses vieler Wissenschaften und Künste, die sich mit dem Raum beschäftigen. Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt unter Leitung der Professoren Andreas Denk (TH Köln, Mitglied der Akademie) und Uwe Schröder (RWTH Aachen) hat zwischen 2012 und 2015 zahlreiche neue Theorien verschiedener Disziplinen über die Stadt und ihrer Räume zusammengetragen. mehr


31.05.2016

Vortragsveranstaltung am 15.06.2016: Kaiser Ludwig der Fromme (†840) in neuer Sicht. Bilanz und Perspektiven eines Editionsprojekts

Die Urkunden Ludwigs des Frommen, der als letzter im karolingischen Großreich herrschte, sind wichtige Quellen für alle Facetten der fränkischen Geschichte, zumal sich in diesem Zeitabschnitt auf vielen Gebieten neue Entwicklungen anbahnten (Reichsverwaltung, Rechtswesen, Kirche und Mönchtum etc.). Die kritische Edition schließt für das Früh- und Hochmittelalter die letzte Lücke in der Diplomata- Reihe der Monumenta Germaniae Historica. Sie erlaubt wertvolle Einblicke in die Arbeit der Herrscherkanzlei, in der sich die Auswirkungen der karolingischen Reform spiegeln und deren innovativer Umgang mit der Tradition richtungweisend für die Zukunft werden sollte.mehr


12.05.2016

Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste nimmt 8 neue Mitglieder auf

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat am 11.05.2016 insgesamt 8 neue Mitglieder aufgenommen. Akademiepräsident Prof. Dr. Wolfgang Löwer überreichte den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Rahmen der Jahresfeier die Aufnahmeurkunden.mehr


06.05.2016

Verleihung des Karl Arnold-Preises 2016 an Dr. rer. nat. Shijulal Nelson-Sathi

Dr. rer. nat. Shijulal Nelson-Sathi

Dr. rer. nat. Shijulal Nelson-Sathi (Institut für Molekulare Evolution der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) heißt der diesjährige Preisträger des mit 10.000 Euro dotierten Karl Arnold-Preises der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Der Preis wird am 11.05.2016 im Rahmen der Jahresfeier der Akademie in Düsseldorf an Herrn Nelson-Sathi verliehen. mehr


15.04.2016

Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats für Professorin Dr. Martina Havenith-Newen

Professorin Dr. Martina Havenith-Newen, Mitglied der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin, hat einen mit 2,5 Millionen Euro dotierten Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats eingeworben. Mit den Fördermitteln will Prof. Dr. Martina Havenith von der Ruhr-Universität Bochum eine neue Methode entwickeln: die zeitaufgelöste Terahertz-Kalorimetrie. Sie soll erlauben, die Interaktion von Proteinen mit dem umgebenden Lösungsmittel in Echtzeit zu verfolgen. Dazu nutzt sie erstmals Methoden der zeitaufgelösten Laserspektroskopie, um diese Änderungen zu erfassen. mehr


05.04.2016

Publikationen: Drei Neuerscheinungen

Zwei Vorträge von Professor Dr. phil. Hans Rothe („Entstehung, Blüte und Niedergang der Osteuropawissenschaft“ und „Über Geschmack“), sowie ein Sammelband des Jungen Kollegs mit Studien und Interviews zu Kreativität in Wissenschaft und Kunst („Neues finden – Neues schaffen") sind in den Publikationsreihen der Akademie neu erschienen.mehr


05.04.2016

31. Internationaler Hegel-Kongress vom 17.-20.05.2016 in Bochum

In systematischer und gegenwartsbezogener Absicht will der 31. Internationale Hegel-Kongreß in Bochum diskutieren, welche Perspektiven auf das „Wahrhafte des Menschen“ die Philosophie Hegels erschließt, wo sie überzeugt und wo sie problematisch oder renovierungsbedürftig ist. Der Kongress wird in Kooperation mit der Internationalen Hegel-Gesellschaft und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste vom Forschungszentrum für Klassische Deutsche Philosophie / Hegel-Archiv der Ruhr-Universität Bochum veranstaltet.mehr


10.02.2016

"Abenteuer Universum – von flackernden Sternen und Schwarzen Löchern" am 16.02.2016

Der Himmel ist lange nicht so unveränderlich wie es dem menschlichen Auge erscheint. Täglich entstehen neue Sterne während andere verlöschen oder explodieren. Noch viel vehementere Ereignisse spielen sich in den Zentren von Galaxien ab, wo riesige Schwarze Löcher Sterne und Gas verschlingen. Alle diese Ereignisse kann man entdecken, wenn man nur lange genug den Himmel beobachtet. Möglich gemacht hat eine solche Forschung das Langzeitprojekt „Erforschung junger Sterne und Quasare“ der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, das von 2003 bis 2015 im Akademienprogramm des Bundes und der Länder gefördert wurde. mehr


15.01.2016

Konzert zum Neuen Jahr am 19.01.2016

Das Neujahrskonzert der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste ist in diesem Jahr neben der Aufnahme der neuen Mitglieder des Jungen Kollegs der feierliche Rahmen für die Übergabe des Präsidentenamtes. In diesem Jahr werden insgesamt 10 neue Mitglieder in das Junge Kolleg berufen. mehr


27.11.2015

Vortragsveranstaltung "800 Jahre Magna Carta" am 04.12.2015

Die Magna Carta steht für den Anfang einer politischen Entwicklung in England, bei der am Ende die „Bill of Rights“ aus dem Jahr 1689 stehen, in denen sich König Wilhelm III. verpflichtete, Gesetze fortan nur noch gemeinsam mit den gewählten Volksvertretern zu erlassen. Dies waren die Grundgedanken, die später die Amerikanische wie auch die Französische Revolution stark beeinflussten – und damit letztendlich die westliche Demokratiebewegung insgesamt. mehr


27.11.2015

Geisteswissenschaft im Dialog: "Bildung. Zwischen Humanismus und Ökonomie." am 10.12.2015

Geisteswissenschaft im Dialog ist ein Diskussionsforum für aktuelle Fragen aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Ein interdisziplinär besetztes Podium diskutiert im direkten Dialog mit dem Publikum über das, was Wissenschaft und Gesellschaft beschäftigt. Wilhelm von Humboldt entwarf ein Bildungsideal, das die Vervollkommnung des Menschen in den Mittelpunkt stellte. Es sollte in der Entfaltung der Persönlichkeit münden, ohne dass damit noch ein weiteres, darüber hinausreichendes Ziel intendiert war. Spätestens seit der Bologna-Reform und dem Wunsch, die Berufsfähigkeit bereits nach drei oder vier Jahren durch einen Bachelor zu gewährleisten, ist die Bildungsdiskussion in einer Diskussion über Ausbildung aufgegangen: Die Erlangung eines sicheren Berufes, eines höheren Einkommens und des sozialen Aufstiegs stehen seitdem gänzlich im Mittelpunkt der Bildungsdebatte. mehr


09.11.2015

Erinnern | Vergessen: Strategien oder Zufälle? 7. interdisziplinäre Forum aller Klassen am 13.11.2015

Im 7. Interdisziplinären Forum aller Klassen wird – von unterschiedlichen Disziplinen kommend – dem Erinnern und Vergessen und den zentralen Fragen nachgegangen, welchen Mechanismen dieses Geflecht unterliegt, welche Rolle Strategien und Zufälle spielen und wo sich Vor- und Nachteile des unterschiedlichen Umgangs mit Erinnern und Vergessen zeigen. Es kommt in diesem Forum nicht nur jede Klasse der Akademie zu Wort, sondern es beteiligt sich erstmalig das Junge Kolleg, das sich ebenfalls diesem Themenkreis seit einiger Zeit intensiv widmet. Freitag, 13. November 2015, ab 15 Uhr, Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste, Palmenstraße 16, 40217 Düsseldorf mehr


02.11.2015

18,7 Millionen Euro für zwei neue Langzeitforschungsprojekte der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

In ihrer Sitzung am 30.10.2015 hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder die Aufnahme von neun Langzeitforschungsprojekten in das Akademienprogramm 2016 der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften beschlossen. Für die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste werden die zwei Forschungsvorhaben „Dialektatlas Mittleres Westdeutschland (DMW)“ und „Averroes (Ibn Rušd) und die arabische, hebräische und lateinische Rezeption der aristotelischen Naturphilosophie“ neu in das Akademienprogramm aufgenommen. mehr


27.10.2015

04.11.2015: Averroes Latinus: Übersetzung und Rezeption eines arabischen Denkers - Wissenschaftliches Kolloquium zum Abschluss des Akademieprojektes "Averroes Latinus-Edition"

Unter den Werken des 1126 in Cordoba geborenen arabischsprachigen muslimischen Rechtsgelehrten und Arzt Ibn Rushd oder Averroes haben seine Aristoteleskommentare vor allem in ihren lateinischen und hebräischen Übersetzungen über Jahrhunderte einen prägenden Einfluss ausgeübt. Ursprünglich auf Arabisch geschrieben, entfalten die Aristoteleskommentare des Averroes vom 13. Jahrhundert an bis in die Renaissance und in die frühe Neuzeit hinein ihre größte Wirkung vor allem in den lateinischen Übersetzungen an den neu gegründeten Universitäten. Unter der Schirmherrschaft der Union Académique Internationale (UAI) arbeitete die Averroes Latinus-Forschungsstelle der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste am Thomas-Institut der Universität zu Köln seit 1984 an den Editionen der lateinischen Übersetzungen des 13. Jahrhunderts von Ibn Rušds Aristoteleskommentaren. mehr


19.10.2015

Symposium: Coping with diffcult decisions. An Experimental Economics perspective am 20.10.2015 in Düsseldorf - Wirtschaftsnobelpreisträger Alvin E. Roth zu Gast

Das Symposium ist die Abschlussveranstaltung der 2006 von Herrn Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Selten, dem derzeit einzigen deutschen Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften, an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn gegründeten Arbeitsstelle „Rationalität im Lichte der experimentellen Wirtschaftsforschung“ der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. mehr


19.10.2015

Navid Kermani mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet

Navid Kermani, Mitglied der Klasse der Künste, ist am 18.10.2015 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. In der Begründung des Stiftungsrats heißt es: "Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2015 an Navid Kermani. Der deutsche Schriftsteller, Orientalist und Essayist ist eine der wichtigsten Stimmen in unserer Gesellschaft, die sich mehr denn je den Erfahrungswelten von Menschen unterschiedlichster nationaler und religiöser Herkunft stellen muss, um ein friedliches, an den Menschenrechten orientiertes Zusammenleben zu ermöglichen.mehr


08.10.2015

Prof. Dr. Wolfgang Löwer zum neuen Präsidenten gewählt

Der Bonner Jurist Prof. Dr. Wolfgang Löwer ist von der Vollversammlung der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste zum neuen Präsidenten der Akademie gewählt worden. Professor Löwer wird damit Nachfolger von Professor Hanns Hatt, der zum Jahresende nach sechs Jahren und zwei Amtszeiten regulär aus dem Amt scheidet.mehr


22.09.2015

Wissenschaftliche Fachtagung: Ein Recht auf Widerstand gegen den Staat? Verteidigung und Kritik des Widerstandsrechts in Politischen Diskursen der Neuzeit

Ziel dieser interdisziplinären Konferenz ist, systematische Analysen und exemplarische historische Studien zu Strategien der Verteidigung und Kritik des Widerstandsrechts zur Diskussion zu stellen. In den Beiträgen werden Positionen zum Widerstandsrecht seitens der Politischen Philosophie des Deutschen Idealismus, im Kontext des Frühkonstitutionalismus und revolutionärer Bewegungen im deutschen Vormärz, der britischen und amerikanischen Rechts- und Sozialphilosophie des 19. Jahrhunderts sowie innerhalb politischer und verfassungsrechtlicher Diskurse des 20. Jahrhunderts bis heute erörtert.mehr


22.09.2015

Leo Brandt-Vortrag am 07.10.2015: Lesung des Schriftstellers und Georg-Büchner-Preisträgers (2014) Jürgen Becker: „Jetzt die Gegend damals.“

Sein in diesen Wochen erschienenes neues Buch "Jetzt die Gegend damals.", das den Untertitel "Journalroman" trägt und aus dem Jürgen Becker lesen wird, widmet sich Erinnerungsschichten aus der Sicht und dem Erleben des Autors. Elemente deutscher Geschichte und des Alltagslebens der vergangenen acht Jahrzehnte werden zusammengetragen, zum Leben erweckt und einerseits in ihrer Subjektivität belassen, anderseits mit einer Palette von Möglichkeiten versehen, vom Leser in Bezug zu seinem Wissen und seinem Erleben aufgenommen zu werden. Die Kraft, aber auch die Grenzen und Täuschungen von Erinnerung werden exemplarisch verdeutlicht. Das Buch endet mit dem Satz: "An mein Leben denkend, sagt er, und die Erinnerungen daran, fallen mir immer bloß Sätze ein, manchmal nur noch einzelne, manchmal ein paar mehr." mehr


22.09.2015

„Die demografische Zeitbombe. Fakten und Folgen des Geburtendefizits“ - Neue Publikation erschienen

Die Deutschen werden älter, bunter – und weniger. Auf das Älter- und Bunterwerden darf man sich freuen. Das Wenigerwerden dagegen setzt das Wirtschafts- und Sozialsystem verschiedenen dramatischen Verwerfungen, Spannungen und Verteilungskämpfen aus, die es in der deutschen Wirtschafts- und Sozialgeschichte bisher in diesem Umfang noch nicht gab. Aber diese Gefahren werden bislang von der deutschen Politik, von den Medien und von der Öffentlichkeit nach Kräften ignoriert.mehr


01.09.2015

Akademienunion unter neuer Leitung – Amtsantritt des neuen Präsidenten Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt

Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt hat am 1. September 2015 das Amt des Präsidenten der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften angetreten. Der Biologe und Mediziner steht nun für drei Jahre an der Spitze des Zusammenschlusses von acht deutschen Wissenschaftsakademien. Seit 2010 ist Professor Hatt Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, einer der Mitgliedsakademien der Akademienunion. Hanns Hatt lehrt als Ordentlicher Universitätsprofessor am Lehrstuhl für Zellphysiologie der Ruhr-Universität Bochum und ist einem breiterem Publikum auch durch seine zahlreichen Arbeiten über das Riechen bekannt.mehr


27.08.2015

Ausschreibung: Teilnahme am Internationalen Workshop „Wie treffen wir schwierige Entscheidungen? – Der Beitrag der Experimentalökonomik“ am 20. Oktober 2015 in Düsseldorf

Applications are invited for a Mini-School on “Coping with difficult decisions” to be held in Düsseldorf, Germany on October 20th, 2015. We are seeking advanced graduate students and postdoctoral researchers to join us for what we hope will be a fruitful scientific exchange. The workshop is designed to foster an exchange of ideas between scholars interested in decision-making in complex problems. Problems may be considered complex either because of uncertainty as to how a well-defined goal can be achieved, or because a goal is itself not easy to define. The perspective will be mainly that of experimental economics, but theoretical and empirical aspects are equally welcome. mehr


26.08.2015

Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste erhält eine Zentrale Koordinierungsstelle Digital Humanities

Der Präsident der Akademie, Prof. Hatt und der Rektor der Universität zu Köln, Prof. Freimuth, haben am 24. August 2015 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, mit dem die bisher schon bestehende Kooperation im Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften auf eine breite und längerfristige Grundlage gestellt wird. mehr


21.07.2015

Sogenannter Nobelpreis der EU für exzellente Wissenschaft vergeben - Drei "ERC Advanced Grants" gehen an Mitglieder der Akademie

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat die Gewinner der Förderung "Advanced Grants" ausgewählt. In diesem Jahr geht der renommierte Preis für grundlagenorientierte Pionierforschung an sieben Forscher in Nordrhein-Westfalen, darunter drei Mitglieder der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste: Prof. Dr. Hans R. Schöler, Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, Münster; Prof. Dr. William F. Martin, Institut für molekulare Evolution, Düsseldorf; Prof. Dr. Wolfgang Lück, Hausdorff Center for Mathematics, Bonn.mehr


10.06.2015

Lesung: Ulrike Draesner „Sieben Sprünge vom Rand der Welt"

Am Montag, dem 22. Juni wird die Schriftstellerin Ulrike Draesner, Mitglied der Klasse der Künste, aus ihrem aktuellen Buch „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“ lesen. Anschließend folgt eine Diskussion mit dem Bonner Philosophen Wolfram Hogrebe unter der Moderation von Peter Lynen.mehr


21.05.2015

Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste nimmt 19 neue Mitglieder auf

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat am 20.05.2015 insgesamt 19 neue Mitglieder aufgenommen. Akademiepräsident Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt überreichte den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Rahmen der Jahresfeier die Aufnahmeurkunden.mehr


05.05.2015

Prof. Dr. Ludwig Siep erhält Verdienstkreuz 1. Klasse für "außerordentliches Engagement"

Prof. Dr. Ludwig Siep, Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften, hat in Berlin das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Übergeben wurde es ihm von Staatssekretär Dr. Georg Schütte im Rahmen einer Feierstunde im Bundesforschungsministerium.mehr


04.05.2015

Professor Dr. Dr. Hanns Hatt wird neuer Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

Professor Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt

Der Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, Professor Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt , ist einstimmig zum neuen Präsidenten der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften gewählt worden. Professor Hatt wird damit Nachfolger von Professor Dr. Günter Stock, dem Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der nach fast acht Jahren als Unionspräsident aus dem Amt scheidet.mehr


16.01.2015

Konzert zum Neuen Jahr

Feierlich beginnt die NRW-Akademie der Wissenschaften und der Künste das Jahr 2015. Zum Konzert zum Neuen Jahr werden am Dienstag, 20. Januar, 18 Uhr, zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erwartet. Die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze wird ein Grußwort sprechen. mehr


17.12.2014

Prof. Dr. Ferdi Schüth, Mitglied der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin,, ist Carl Friedrich von Weizsäcker-Preisträger 2014

Für seine Verdienste in der wissenschaftsbasierten Politikberatung ist Professor Ferdi Schüth, Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr, mit dem Carl Friedrich von Weizsäcker-Preis 2014 ausgezeichnet worden. Insbesondere die Herausforderungen für künftige Energiespeichertechnologien im Zuge der Energiewende hat Schüth klar benannt. Der Carl Friedrich von Weizsäcker-Preis wird alle zwei Jahre von der Leopoldina und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergeben und ist mit 50.000 Euro dotiert.


12.12.2014

Prof. Dr. Stefan Grimme, Mitglied der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin, erhält Leibniz-Preis 2015

Die neuen Träger des wichtigsten Forschungsförderpreises in Deutschland stehen fest: Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erkannte heute in Bonn acht Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2015 zu. Sie waren zuvor vom zuständigen Nominierungsausschuss aus 136 Vorschlägen ausgewählt worden. Unter ihnen: Prof. Dr. Stefan Grimme (51), Professor für Theoretische Chemie an der Universität Bonn.mehr


18.11.2014

Symposium: Machtlosigkeit des Rechts gegenüber der digitalen Welt? am 20.11.2014

Wird durch die unkontrollierbare Verfügbarkeit von Informationen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ausgehöhlt? Wie sind die rechtlichen Beziehungen zwischen Netzöffentlichkeit und Privatheit? Wie steht es um den Schutz des geistigen Eigentums im Netz und welche rechtlichen Konsequenzen ergeben sich? Kann das Recht die Gefahren der zunehmenden Informationsflut eindämmen oder ist es zum Scheitern verurteilt? Den Beitrag der Wissenschaft zu diesen ebenso aktuellen wie komplexen Fragestellungen sichtbar zu machen und zu diskutieren ist Ziel dieser Veranstaltung.mehr


06.11.2014

Wolfgang Rihm erhält den Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik

In diesem Jahr zeichnet die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz den Komponisten Wolfgang Rihm mit dem Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik aus. Er ist Mitglied der Klasse der Künste der Nordrhein-Westfälischen Akademie. Der Preis wird an Persönlichkeiten für ein herausragendes Lebenswerk auf dem Gebiet der Dichtung und der Musik vergeben. Er ist mit 25.000,- € dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Erster Preisträger war 2012 Pierre Boulez.mehr


31.10.2014

Bisher unbekannte antike Kultstätte bei Ausgrabungen in Didyma entdeckt

Archäologen des von der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste geförderten Forschungsprojektes „Kulte im Kult“ haben im bekannten Orakelheiligtum des Apollon in Didyma (Türkei) das Fundament eines hellenistischen Tempels entdeckt. Die Forscherinnen und Forscher vermuten, den seit Jahrzehnten gesuchten Tempel der Artemis, der Zwillingsschwester Apollons, gefunden zu haben.mehr


30.10.2014

Neues Langzeitforschungsprojekt „Niklas Luhmann – Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses“

In ihrer Sitzung am 30.10.2014 hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) die Aufnahme von sechs Langzeitforschungsprojekten in das von Bund und Ländern geförderte Akademienprogramm beschlossen. Für die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste wird das Forschungsvorhaben „Niklas Luhmann – Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses“ neu in das Akademienprogramm aufgenommen.mehr


15.09.2014

Günther Wilke zum Ehrenmitglied der Gesellschaft Deutscher Chemiker ernannt

Am 15. September hat die die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) die Ehrenmitgliedschaft an Günther Wilke, Mitglied der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin, verliehen Die Ehrenmitgliedschaft ist die höchste Auszeichnung, die die GDCh vergibt. Sie wurde von der 1949 gegründeten GDCh erstmals 1952 und seither vierzigmal verliehen.


12.09.2014

Veranstaltung der Klasse für Geisteswissenschaften am 8. September 2014: „Latein in den Schulsprachen. Universitäre Erfahrungen und Vorschläge.“

Im Schulministerium von NRW werden Überlegungen angestellt, die bisher gültigen Latinumsvoraussetzungen für Lehramtsstudenten moderner Fremdsprachen wie Englisch und Französisch gänzlich aufzugeben und die Lateinanforderungen für Geschichte und Philosophie zu verringern. Die Klasse für Geisteswissenschaften hatte sich bereits im Februar dieses Jahres in einem Memorandum, das der Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW sowie anderen politischen Instanzen des Landes zugesandt worden war, gegen einen solchen Abbau der Lateinanforderungen gewandt. Zur Erörterung desselben Themas vereinte die Klasse am 8. September im großen Saal der Akademie Professoren, die die betroffenen Sprachfächer in verschiedenen Universitäten des Landes NRW vertreten. mehr


13.08.2014

Prof. Wolfgang Dieter Lebek in den Geschäftsführenden Ausschuss der Internationale Thesaurus-Kommission gewählt

Prof. Wolfgang Dieter Lebek, Sekretar der Klasse für Geisteswissenschaften, ist in den Geschäftsführenden Ausschuss der Internationale Thesaurus-Kommission gewählt worden. Die Internationale Thesaurus-Kommission ist das oberste Herausgebergremium des Thesaurus linguae Latinae, des ersten umfassenden wissenschaftlichen Wörterbuchs der antiken Latinität von den Anfängen bis 600 n. Chr., und besteht aus je einem Vertreter der 31 Mitgliedsinstitutionen. mehr


12.08.2014

08.09.2014, 15:00 Uhr: Latein in den Schulsprachen. Universitäre Erfahrungen und Vorschläge

Dass Lateinlehrer Latein können sollten, ist unbestritten. Diskussionen gibt es dagegen darüber, ob es sonst noch für zukünftige Lehrer an weiterführenden Schulen sinnvoll ist, Lateinkenntnisse zu erwerben. Gegenwärtig beschäftigt eine solche Diskussion die für Bildungs- und Wissenschaftsfragen zuständigen Ministerien Nordrhein-Westfalens. Überlegt wird, ob die bisher gültigen Latinumsvoraussetzungen für Lehramtsstudenten moderner Fremdsprachen wie Englisch oder Französisch gänzlich aufgehoben und die Lateinanforderungen für Geschichte und Philosophie verringert werden sollten.mehr


01.08.2014

Prof. Dr. Rudolf Mathar zum Prorektor für Forschung und Struktur der RWTH Aachen gewählt

Prof. Dr. Rudolf Mathar, Mitglied der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, ist zum neuen Prorektor für Forschung und Struktur der RWTH Aachen gewählt worden. Der Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Informationstechnik tritt die Nachfolge von Univ.-Prof. Dr.med. Rolf Rossaint an. Der neue Prorektor sowie die bisherigen Prorektoren und die Prorektorin wurden in der jüngsten Sitzung des RWTH-Senats bestätigt. Zuvor waren sie vom Hochschulrat gewählt worden. mehr


20.06.2014

Matthias Brzoska zum "Officier dans l'Ordre des Palmes académiques" ernannt

Matthias Brzoska

Prof. Dr. Matthias Brzoska, Mitglied der Klasse für Geisteswissenschaften, ist am 17.06.2014 vom Ministre de l'Education Nationale der République Française "für außerordentliche Verdienste um die deutsch-französische Zusammenarbeit im Bildungsbereich" zum "Officier dans l'Ordre des Palmes académiques" ernannt worden.mehr


16.06.2014

Veranstaltungsreihe Folgen demografischen Wandels: Teil 1 "Bevölkerungsrückgang"

Die demografische Lage in Deutschland spitzt sich zu. In den kommenden 15 Jahren werden sich durch das Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge die Anzahl der 20-65 jährigen um 5- 6 Millionen vermindern und diejenige der über 65-jährigen entsprechend vergrößern. Gleichzeitig beginnt die Gesamtbevölkerung zurückzugehen, und dieser Rückgang wird sich ohne eine kontinuierlich hohe Zuwanderung beschleunigen. Dennoch gibt es an deutschen Universitäten kaum Lehrstühle für Bevölkerungswissenschaft, sehr im Unterschied zum Ausland.mehr


22.05.2014

Professor Dr. Ulrich Lehner zum Ehrenmitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste ernannt

Professor Dr. Ulrich Lehner und Akademiepräsident Professor Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat Herrn Professor Dr. Ulrich Lehner am 21.05.2014 im Rahmen der Jahresfeier der Akademie in Düsseldorf zu ihrem Ehrenmitglied ernannt. Mit der Wahl von Professor Lehner zum Ehrenmitglied würdigt die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste sein herausragendes langjähriges Engagement und sein erfolgreiches Wirken für die Akademie.mehr


21.05.2014

Verleihung des Karl Arnold-Preises 2014 an die Schriftstellerin Inger-Maria Mahlke

Laudator Burkhard Sinnen, Präsident Hanns Hatt, Inger-Maria Mahlke, Peter Lynen (Sekretar der Klasse der Künste)

Inger-Maria Mahlke heißt die diesjährige Preisträgerin des mit 10.000 Euro dotierten Karl Arnold-Preises der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Der Preis wird am 21.05.2014 im Rahmen der Jahresfeier der Akademie in Düsseldorf an Frau Mahlke verliehen. Die Jury der Akademie lobt insbesondere die Gegenwartsrelevanz des Werkes von Inger-Maria Mahlke. In ihrem Roman „Rechnung offen“ skizziert sie ein Bild unserer Gesellschaft vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen.mehr


21.05.2014

Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste nimmt 17 neue Mitglieder auf

Die neuen Mitglieder und Ehrengäste bei der Jahresfeier 2014

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat im Rahmen ihrer Jahresfeier am 21.05.2014 insgesamt 17 neue Mitglieder aufgenommen.mehr


13.05.2014

Dr. Susanne Höing erhält den Wissenschaftspreis 2014 des Düsseldorfer Industrie-Clubs

Den Wissenschaftspreis 2014 des Industrie-Club Düsseldorf und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste erhält die 34-jährige Münsteranerin Dr. Susanne Höing für die Entwicklung eines stammzellbasierten Testverfahrens für Wirkstoffe gegen neurodegenerative Erkrankung wie z. B. Morbus Parkinson, die Alzheimer-Krankheit oder die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Frau Höing verbinde exzellentes wissenschaftliches Denken mit hohem technischen Können, ihre Arbeit habe zudem unmittelbaren praxisrelevanten Nutzen bei der Entwicklung von neuen Medikamenten, so die Jury in ihrer Begründung.mehr


05.05.2014

Ausstellung "Siegfried Anzinger: Terrakotta 2014" eröffnet

Siegfried Anzinger stellt einen ganz aktuellen Ausschnitt seiner bildhauerischen Werke in dieser eigens für die Akademie der Wissenschaften und der Künste konzipierten Ausstellung vor. Die Ausstellung kann im Foyer der Akademie vom 9. Mai bis 27. Juni 2014, montags bis freitags von 12.00 - 17.00 Uhr besichtigt werden.mehr


24.04.2014

Academies 2014: Mark Andre und Enno Poppe machen Programm am 25./26.04.2014

„Komponisten machen Programm“ heißt es, wenn zwei der renommiertesten Protagonisten zeitgenössischer Musik eingeladen werden, um ein Konzertprogramm zu gestalten. Mark Andre und Enno Poppe – beide Vertreter der jüngeren, in Berlin lebenden Komponistengeneration – geben so einen Blick aus ungewohnter Perspektive frei auf ihr eigenes Werk, auf ihre künstlerischen Umgebungen, Ideen und Einflüsse. Schon zum zweiten Mal vereinen die beteiligten Institutionen ihre Kräfte, um das Projekt „Academies“ zu realisieren.mehr


08.04.2014

Gerd Faltings mit King Faisal Prize ausgezeichnet

Gerd Faltings

Prof. Dr. Gerd Faltings, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instiuts für Mathematik und Mitglied der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin, ist mit dem King Faisal Prize 2014 ausgezeichnet worden. Der jährlich verliehene Preis ist mit einer Goldmedaille, einer Urkunde in Diwani und einem Preisgeld von 200.000 Dollar verbunden. Er wird in einer feierlichen Zeremonie in Riad vom König von Saudi-Arabien verliehen. In der Begründung heisst es: "Prof. Faltings work combines ingenuity, vision and technical power. He has introduced stunning new tools and techniques which are now constantly used in modern mathematics. His deep insights into the p-adic cohomology of algebraic varieties have been crucial to modern developments in number theory.mehr


02.04.2014

Ottmar Schober wird Ehrenmitglied der Deutschen Röntgengesellschaft

Ottmar Schober

Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Ottmar Schober, Mitglied der Klasse für Naturwissenschaften und Medizin, bekommt in Anerkennung seines langjährigen Engagements für die Weiterentwicklung der Radiologie die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Röntgengesellschaft verliehen. mehr


02.04.2014

Die Digitale Gesellschaft – Erkennen, produzieren, bewahren, manipulieren, schützen am 9. April 2014, um 13.30 Uhr

Wissenschaft und Forschung führen in der Informations- und Kommunikationstechnik zu immer neuen Lösungen und eröffnen ungeahnte Möglichkeiten. Dies bringt uns viele Vorteile, ebenso aber auch Gefahren und Risiken. Die für die Digitalisierung eminent wichtigen Aktivitäten „Erkennen“, „Manipulieren“, „Schützen“ und „Produzieren“ dienen der 1. Veranstaltung zur „Digitalen Gesellschaft“ als Orientierung. mehr


27.02.2014

Nächste Veranstaltung: Der akute Herzinfarkt – Prävention, Protektion, Reparatur am 12.03.2014

Der akute Herzinfarkt ist mit 7% unverändert eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland, und die Dunkelziffer ist groß. Auf der anderen Seite ist in den vergangenen Jahren die Sterblichkeit am Herzinfarkt in Deutschland deutlich zurückgegangen. Wir sind also auf dem richtigen Weg! Verbesserte Prävention, Diagnostik, Therapie und auch eine verbesserte Logistik in der Versorgung der Patienten haben dazu beigetragen. Zur Zeit werden weitere innovative Strategien zur Behandlung und auch zur Reparatur des Herzinfarkts in der Grundlagenforschung entwickelt und in ersten klinisch-translationalen Untersuchungen erprobt. In diesem Symposium werden der aktuelle Stand und Zukunftsperspektiven zur Bekämpfung des Herzinfarkts von ausgewiesenen Experten vorgestellt: mehr


22.01.2014

Feierliche Aufnahme von drei neuen Kollegiaten in das Junge Kolleg

Mit einer feierlichen Festveranstaltung hat die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste drei neue Mitglieder in das Junge Kolleg aufgenommen. Im Rahmen des „Konzertes zum Neuen Jahr“ begrüßte Akademiepräsident Professor Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt vor über 400 Gästen die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Die Aufnahme in das Junge Kolleg gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Nordrhein-Westfalen.Neu aufgenommen wurden Jun.-Prof.in Dr.-Ing. Janina Fels (RWTH Aachen / FZ Jülich), Dr. Eva-Maria Jung (WWU Münster) und Dr. Christoph Michels (RWTH Aachen).mehr


14.01.2014

Stellungnahme der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste zum Referentenentwurf des Hochschulzukunftsgesetzes

Der Referentenentwurf des Hochschulzukunftsgesetzes wird vorgelegt, nachdem die Universitäten vor etwa vier Jahren die letzte große Hochschulreform umgesetzt haben. Aus Sicht der Akademie ist es bedauerlich, dass die Begründungen für die Neuregelungsvorschläge sich nicht auf eine Gesetzesevaluation stützen. Die Universitäten haben in dieser Zeit in Lehre und Forschung – nicht zuletzt durch den verantwortlichen Umgang mit der gewährten Autonomie – ihre nationale und internationale Position auf der Basis dieser Reform erheblich verbessert. Inhaltlich ist die Akademie besorgt, dass Nordrhein-Westfalen als Wissenschaftsstandort an Anziehungskraft verlieren könnte, weil der Entwurf den Eindruck erweckt, dass die Gesamtheit der jetzt ermöglichten vornehmlich exekutiven Eingriffsinstrumente auf eine intensive, auch kleinteilige, Steuerung der Universitäten hinauslaufen könnte. Eine solche Steuerungsintensität wäre mit der Wissenschaftsfreiheit nicht kompatibel.mehr


20.12.2013

Halbjahresprogramm 2014 der Wissenschaftlichen Klassensitzungen erschienen

Wissenschaftliche Sitzungen 1. Halbjahr 2014

Das Halbjahresprogramm für die erste Hälfte des Jahres 2014 ist erschienen. Darin finden sich alle Klassensitzungen und Akademieveranstaltungen aller Klassen der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Diese Veranstaltungen richten sich an die Mitglieder der Akademie und sind nicht öffentlich (siehe dazu auch den Hinweis am Ende der Meldung). Die regelmäßigen nichtöffentlichen Klassensitzungen bieten die Gelegenheit zur Diskussion wissenschaftlicher Forschungsergebnisse oder künstlerischer Fragestellungen, in ihnen werden für die akademieeigenen Schriftenreihen vorgesehene Publikationen vorgelegt. Die Vielfalt der vertretenen Fachrichtungen bietet die Gewähr für disziplinenübergreifenden Gedankenaustausch und interdisziplinäres Arbeiten. Zum Download:mehr


05.12.2013

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis für Prof. Dr. Rainer Waser

Foto: RWTH Aachen

Prof. Dr. Rainer Waser, Nanoelektronik/Materialwissenschaft, RWTH Aachen und Peter Grünberg Institut des Forschungszentrums Jülich, erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2014. Er ist seit 2006 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste (Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften). In der Begründung heißt es: "Rainer Waser ist auf herausragende Weise zugleich Naturwissenschaftler und Ingenieur. Sein wissenschaftliches Werk ist außergewöhnlich breit und spannt sich von der reinen Festkörperchemie über die sogenannte Defekt-Chemie bis hin zu elektronischen Eigenschaften und Modellierungen sowie von der Technologie neuer Materialien bis hin zu Arbeiten, die sich mit den physikalischen Eigenschaften von Bauelementen beschäftigen."mehr


25.11.2013

10,7 Millionen Euro für zwei neue Langzeitforschungsprojekte

In ihrer Sitzung am 22.11.2013 hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz die Aufnahme von 5 Langzeitforschungsprojekten in das von Bund und Ländern geförderte Akademienprogramm beschlossen. Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat den Zuschlag für zwei neue Forschungsvorhaben erhalten. In den beiden Projekten sollen ein Wörterbuch und eine Textdatenbank des klassischen Maya erstellt sowie die fränkischen Herrschererlasse (Kapitularien) kritisch editiert werden. Die beiden Projekte werden an den Universitäten Bonn und Köln angesiedelt; sie starten 2014. Die Gesamtfördersumme beträgt 10,7 Millionen Euro für eine Laufzeit von 15 bzw. 16 Jahren. Damit ist NRW im größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramm Deutschlands mit insgesamt 15 Vorhaben vertreten.mehr


25.11.2013

Professor Hanns Hatt zum Vizepräsidenten der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften gewählt

Das Präsidium der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften hat auf seiner Sitzung am 21. November 2013 in Hamburg Herrn Professor Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt zum Vizepräsidenten gewählt. Gemeinsam mit dem Unionspräsidenten, Professor Dr. Günter Stock, bildet er den Vorstand der Akademienunion. „Neben der Vertretung des Präsidenten und seiner Unterstützung in organisatorischen Belangen ist mir vor allem die Intensivierung der Kommunikation und Kooperation zwischen den Akademien ein wichtiges Anliegen“, so Hatt. Professor Hatt ist seit 2010 Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf.mehr


28.10.2013

Stiftung Mercator übergibt nach sieben erfolgreichen Jahren die Förderung des Jungen Kollegs an das Land NRW

Staffelübergabe in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste

Vor rund 100 geladenen Gästen aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft hat die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste mit einer feierlichen Festveranstaltung das siebenjährige Engagement der Stiftung Mercator für das Junge Kolleg gewürdigt. Mit dem Projekt Junges Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste wurden seit 2007 insgesamt 68 hervorragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler verschiedenster Disziplinen finanziell, fachlich und ideell unterstützt. mehr


25.10.2013

Stellungnahme der AG Hochschulpolitik des Jungen Kollegs zum Thema "Frauenqoute in der Wissenschaft"

Zu beurteilende Aussage: Eine Frauenquote ist für die Besetzung leitender Positionen in Forschung und Lehre grundsätzlich sinnvoll

Die AG Hochschulpolitik des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälschen Akademie der Wissenschaften und der Künste spricht sich im Falle einer Einführung einer Frauenquote in der Wissenschaft für ein flexibles Kaskadenmodell aus. Dieses solle auf die Neuberufungen von Professorinnen und Professoren angewendet werden, aber nicht auf die in der betroffenen Fakultät zum jeweiligen Zeitpunkt bereits installierten Professuren. Außerdem mahnt das Junge Kolleg eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft an und setzt sich insbesondere für eine flexible Kinderbetreuung in direkter Nähe zu Universitäten und Forschungseinrichtungen ein.mehr


24.10.2013

Forschungstag des Jungen Kollegs am 25.10.2013

Am 25.10.2013 veranstaltet des Junge Kolleg ab 13:00 Uhr seinen alljählichen Forschungstag. Thema in diesem Jahr: "Vom unendlichen Fortschritt zur Nanosekunde. Wissenschaftliche Betrachtungen unserer Zeit". Interssierte sind herzlich eingeladen. „Zeit“ ist zugleich ein grundlegender und ein schwer zu explizierender Begriff. Auf die Frage, was Zeit ist, gibt es keine einheitliche Antwort. Vielmehr wird sie in verschiedenen Wissensdisziplinen ganz unterschiedlich gestellt. Dieser Vielfalt geht der Forschungstag des Jungen Kollegs nach: Wie nimmt das Gehirn Zeit wahr, und wie wird Zeit medial konstituiert? Welche Zeitvorstellungen herrschten vor 4000 Jahren oder im 20. Jahrhundert? Lässt sich die Zukunft prognostizieren und was bedeutet Zeit in der Physik?mehr


07.10.2013

Leo Brandt-Vortrag 2013: „Wenn das Öl zur Neige geht: Was treibt die Autos von Morgen an?“

Prof. Dr. Ferdi Schüth

Der Leo Brandt-Vortrag wird in diesem Jahr von Prof. Dr. Ferdi Schüth (Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim a.d.R.) zum Thema „Wenn das Öl zur Neige geht: Was treibt die Autos von Morgen an?“ gehalten. In seinem Vortrag wird Prof. Schüth die unterschiedlichen Möglichkeiten – und grundsätzlich andere Ansätze - zur Befriedigung unseres Mobilitätsbedarfs miteinander vergleichen und hinsichtlich ihrer Realisierungschancen bewerten.mehr


04.09.2013

„Tag des offenen Denkmals“ am 08.09.2013

Besuchen Sie die Akademie der Wissenschaften und der Künste und lernen Sie das „Haus der Wissenschaften“ kennen. Neben Führungen durch das Gebäude, zeigen verschiedene Forschungsprojekte Ihre Arbeiten. Dabei können Sie Sterne gucken in der Atacama Wüste, die Ausgrabungsstätte Didyma erklärt bekommen, eine wissenschaftliche Spurensuche antreten oder auch Inschriften des Mittelalters entziffern. Musikbeispiele der Robert-Schumann-Forschungsstelle runden das Programm ab. Geöffnet von 11.00 bis 17.00 Uhrmehr


14.08.2013

Tony Cragg erhält den Großen Kulturpreis 2013 der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland

Tony Cragg, hier bei einer Führung für die Mitglieder der NRW-Akademie durch die Ausstellung „Die Bildhauer. Kunstakademie Düsseldorf, 1945 bis heute“ in der Düsseldorfer Kunstsammlung

Tony Cragg, seit 2009 ordentliches Mitglied der NRW-Akademie, erhält den Großen Kulturpreis 2013 der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland. Mit dem 30.000 Euro dotierten Preis ehrt die Stiftung „einen der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart für sein überragendes künstlerisches Werk und sein Engagement für die Kunst“, so Michael Breuer, Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes und Vorsitzender des Kuratoriums der Kulturstiftung.mehr


14.08.2013

Stratmann wird neuer Präsident der Max-Planck-Gesellschaft

Martin Stratmann

Professor Dr. Martin Stratmann wird ab 2014 neuer Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Dies beschloss der Senat der MPG auf der diesjährigen Hauptversammlung in Potsdam. Stratmann ist bereits seit 2005 ordentliches Mitglied der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften der NRW-Akademie.mehr


30.07.2013

Vortrag: Biologische Evolution ist permanente Schöpfung

Prof. Dr. Werner Arber, Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften

Prof. Dr. Werner Arber, Nobelpreisträger für Medizin/Physiologie und Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, hält am 10.09.2013 in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste einen Votrtrag zum Thema "Biologische Evolution ist permanente Schöpfung ". Während die Naturwissenschaften noch keine sichere Erklärung für die ursprüngliche Schöpfung von Lebewesen gefunden haben, ist es in den letzten Jahrzehnten gelungen, die schrittweise Schöpfung von großer biologischer Vielfalt, ausgehend von einzelligen Lebewesen, im Laufe langer Zeiträume zu erklären. Im Vortrag soll zunächst die wissenschafts-historische Entwicklung dieser Erkenntnisgewinnung dargestellt werden. mehr


26.07.2013

ERC Advanced Grant: Hohe europäische Auszeichnung für Prof. Dr. Matthias Wuttig

Prof. Dr Matthias Wuttig, Mitglied der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, hat den hoch dotierten ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates erhalten. Die damit verbundene Förderung beträgt über zwei Millionen Euro und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Sie wird an exzellente, in ihrem Bereich etablierte Wissenschaftler vergeben. Ziel des von Prof. Wuttig beantragten Projektes ist die Realisierung neuartiger Bauelemente für die Informationsspeicherung und -verarbeitung durch gezielte Kontrolle der Unordnung auf atomarer Skala in ungewöhnlichen Materialien.mehr


15.07.2013

DWI wird erstes Aachener Leibniz-Institut

Professor Martin Möller, Direktor des DWI

Nach der Empfehlung des Wissenschaftsrats steht die Aufnahme des An-Instituts der RWTH Aachen in die Leibnizgemeinschaft ab 2014 fest. Direktor des DWI ist das Akademiemitglied Professor Dr. rer. nat. Martin Möller (Klasse NM). Das DWI an der RWTH Aachen (ehemals Deutsches Wollforschungsinstitut) wird zum 1. Januar des kommenden Jahres in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen und ist dann das erste Aachener Leibniz-Institut. Dies steht nach einer Empfehlung des Wissenschaftsrats seit dem 12. Juli 2013 fest. Somit ist ab 2014 neben der Fraunhofer-Gesellschaft mit ihren drei Aachener Instituten eine weitere große deutsche Wissenschaftsorganisation an der RWTH vertreten.mehr


03.07.2013

HHL Leipzig verleiht Ehrendoktorwürde an Hans-Werner Sinn

HHL verleiht Ehrendoktorwürde an Hans-Werner Sinn

Die HHL Leipzig Graduate School of Management hat die Ehrendoktorwürde an Professor Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn verliehen. Sinn ist seit 2001 korrespondierendes Mitglied der Klasse für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften der NRW-Akademie. Der Festvortrag von Prof. Sinn, Ordinarius für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Präsident des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München, trug den Titel „Europa in der Krise“.mehr


05.06.2013

Symposium: Zukunftsprojekt Erde. Zukunft durch Wachstum? Nachhaltigkeit als normatives Kriterium

Ziel der 4. Veranstaltung zum Thema „Zukunftsprojekt Erde“ ist es, den Beitrag der Wissenschaften zu den ebenso aktuellen wie komplexen Fragestellungen rund um die Themen „Wachstum“ und „Nachhaltigkeit“ sichtbar zu machen und offene Fragen zu diskutieren. Mit: Bundesminister a.D. Prof. Dr. Klaus Töpfer, Prof.’in Dr. Dr. Brigitte Falkenburg, Prof. Dr. Martin Honecker, Prof. Dr. Ludger Honnefelder, Prof. Dr. Matin Qaim, Prof. Dr. Ludwig Siep, Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäckermehr


23.05.2013

NRW-Akademie nimmt 18 neue Mitglieder auf

Die neuen Akademiemitglieder zusammen mit NRW-Wissenschaftsministerien Svenja Schulze, Akademiepräsident Hanns Hatt sowie Professor Dr. Jörg Becker (Prorektor der Uni Münster), Dr. Reinhardt Lutz (Kanzler der Uni Bonn), Dr. Michael Stückradt (Kanzler der Uni Köln) und Simone Probst (Vizepräsidentin der Uni Paderborn).

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste hat auf der diesjährigen Jahresfeier 18 neue Mitglieder aufgenommen. Im Rahmen der Veranstaltung sprachen NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Bürgermeisterin der Stadt Düsseldorf, die einleitenden Grußworte. Die anschließende Festrede hielt der ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio. mehr


19.05.2013

Sidney Powers Award für Prof. Dietrich Welte

Dietrich Welte

Professor Dr. rer. nat. Dietrich H. Welte erhielt anlässlich der Jahrestagung der „American Association of Petroleum Geologists“ (AAPG) am 19.05.2013 deren höchste wissenschaftliche Auszeichnung, den „Sidney Powers Award“. Die AAPG zählt mit weltweit ca. 35000 Mitgliedern zu den größten und wichtigsten internationalen geowissenschaftlichen Vereinigungen. In der Laudatio heißt es sinngemäß “…das Verständnis dynamischer Erdprozesse (Geoprozesse), und nicht nur die Erfassung des statischen Endresultats waren das Hauptforschungsziel von Dietrich Welte. Seine bahnbrechenden Publikationen sind wissenschaftliche Klassiker.“mehr


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