AWK - Kaesling, Katharina

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Dr. Katharina Kaesling, LL.M. Eur. (College of Europe)

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“
Konrad-Zuse Platz 1-3 | 53227 Bonn
kaesling@uni-bonn.de 
Website

 

Vita

Katharina Kaesling (Jahrgang 1984) studierte Rechtswissenschaften in Trier, Paris, Bonn und Brügge, gefördert u.a. durch die Studienstiftung des deutschen Volkes und das BMBF. Ihre mehrfach, darunter mit dem Promotionspreis des Rechtswissenschaftlichen Fachbereichs der Universität Bonn ausgezeichnete Dissertation zur nachehelichen Verantwortung in Frankreich und Deutschland wurde 2017 veröffentlicht. Im selben Jahr schloss sie ihr Rechtsreferendariat am Landgericht Köln mit Stationen u.a. bei der Deutschen Botschaft in Washington, D.C. und am Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg ab. Seit August 2017 ist sie Habilitandin und Wissenschaftliche Koordinatorin am Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ an der Universität Bonn. Als Veranstalterin des interdisziplinären Gesprächskreises „Junges Forum ‚Recht als Kultur‘“ bringt sie Postdoktorierende verschiedener Disziplinen in den Austausch.

 

Forschung

Katharina Kaesling forscht zum Recht des (Geistigen) Eigentums, der Daten sowie der Minderjährigen und der Familie unter Einbeziehung des europäischen und internationalen Privatrechts. Ihr besonderes Augenmerk gilt dabei der digitalen Transformation von Recht und Gesellschaft in diesen Bereichen. In ihrem Habilitationsvorhaben untersucht Katharina Kaesling schwerpunktmäßig Dichotomien zwischen Urheberrecht und Netzkulturen als Juristenrecht und Lebendem Recht. Wechselbeziehungen von Mensch, Technik und Gesellschaft haben sich durch zunehmende Digitalisierung in einer Art und Weise gewandelt, die die bestehenden rechtlichen Kategorien von geschützten Gütern sowie ihre Anthropozentrik vor dogmatische und rechtstheoretische Herausforderungen stellen. Gleiches gilt für die Instrumente des Minderjährigenschutzes, die Katharina Kaesling rechtsgebietsübergreifend mit Blick auf Datenschutz, (urheberrechtliche) Plattformregulierung, Familien- und Vertragsrecht untersucht.

 

Ausgewählte Publikationen

Zum gesellschaftlichen Mehrwert von „Massenkreativität“ in sozialen Netzwerken - Rechtsökonomische Überlegungen zur Plattformverantwortlichkeit nach der DSM-Richtlinie, MMR 11/2020 (mit Jakob Knapp).

Privatisation of Law Enforcement in Social Networks: A Comparative Model Analysis, Erasmus Law Review 3/2018, S. 151-164.

Nacheheliche Verantwortung in Frankreich und Deutschland - Eine rechtsvergleichende Untersuchung zu Grund und Grenzen zeitgemäßen Unterhalts, European Family Law Series, Bern/ Cambridge 2017, 425 S. (zugl. Diss. 2016).