AWK - Koumará, Georgia

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Georgia Koumará

Genter Str. 32 | 50672 Köln
gkoumara@gmail.com
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Vita

Georgia Koumará, geboren 1991 in Thessaloniki, Griechenland, studierte Komposition in Köln und in Thessaloniki bei Johannes Schöllhorn, Michael Beil und Michalis Lapidakis. Ihre Musik wurde u.a. vom WDR Sinfonieorchester, dem Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln, ascolta Ensemble, Ensemble Musikfabrik, mosaik Ensemble, Kollektiv3:6Koeln, Ensemble Inverspace, Ensemble S201, ensemble hand werk, IEMA Ensemble und Ensemble Platypus aufgeführt und u.a. bei Festivals wie Festival Now! Essen, Tectonics Athens, ECLAT Festival, Gaudeamus Musiekweek, Wittener Tage für Kammermusik, New Talents Biennale Cologne, Musica Festival Strassburg, Lucerne Academy Festival, Acht Brücken-Musik für Köln, con:temporaries/ ZKM, Wiener Konzerthaus und im deutschen, österreichen, holländischen und griechischen Rundfunk ausgestrahlt. Seit 2017 ist sie festes Mitglied des Kollektiv3:6Koeln Ensemble. Als Performerin tritt Koumará selbst mit ihrem Theremin auf der Bühne auf. Seit 2014 lebt und arbeitet sie in Köln.

 

Forschung

Die künstlerisch-philosophische Betrachtung des Klangs und die Choreographie der musikalischen Geste charakterisieren die Arbeit von Georgia Koumará. In ihren Kompositionen erforscht Koumará die Auffassung von Zeit aus einer phänomenologischen und ontologischen Perspektive. So setzt sie sich mit der Metamorphose von Textur und Rhythmus in Verbindung zur zeitlichen Wahrnehmung der ZuhörerInnen und Interpreten auseinander. In ihren Werken zeigen sich vielfältige interdisziplinäre Anschlüsse. Beispielsweise sind ihre Kompositionen vom Feld der Physik (Kopenhagener Interpretation der Quantenmechanik und Viele-Welten- Interpretation), der Psychologie und der Psychoakustik, der Mathematik (polyrhythmische Verhältnisse und metric modulation), der Psychologie (Wahrnehmungspsychologie, Traumdeutung, Sinnesphysiologie) und der Anthropologie (soziale Verhältnisse in verschiedene Gruppen, group improvisation) inspiriert. Die Einbindung räumlicher, akustischer und visueller Besonderheiten des jeweiligen Aufführungsortes, wie auch die Inspiration durch und die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen KünstlerInnen prägen ihre Werke.

 

Ausgewählte Publikationen

Schrödinger's Cat für Orchestrer (11΄)(2014-2015) | UA: Konzertsaal der HFMT| WDR Sinfonieorchester | 11.03.2015 | Köln | DE.

Die wunderliche Gasterei für Ensemble und Elektronik (16') (2019) | UA: Festival NOW! | Museum Folkwang | 1.11.2019 | Essen |DE.

Tricksters Parade für solo Drum set, Ensemble und Elektronik (11') (2019) | UA: Musikfabrik Ensemble | European Composer Collider | 15.11.2019| Hochschule für Musik und Tanz Köln| KÖLN| DE.